Laut der BILD sollen Mitarbeiterinnen des HSV Aussagen von Kuntz als sexuelle Belästigung aufgefasst haben und sich demnach beim Verein beschwert haben. Eine externe Anwaltskanzlei habe bereits Gespräche mit den Betroffenen geführt, laut dieser sollen deren Angaben als glaubwürdig eingestuft werden.
Gemäß des Berichts habe Kuntz während seiner Zeit beim HSV Anzeige gegen Unbekannt wegen Stalkings erstattet, habe sich dafür jedoch zu den Vorwürfen nicht gegenüber des Aufsichtsrats geäußert. Aus dem Umfeld von Stefan Kuntz kocht jedoch eine ganz andere Stimmung. Die Vertrauten sind der Meinung, dass die BILD eine "Verleumdungskampagne" gegenüber Kuntz startet.
Die HSV-Fans in Social Media zeigen sich gespalten zu dem Thema. Anfang des Jahres dankte der Ex-Sportvorstand ab und sagte: "Manchmal gibt es wichtigere Dinge als Fußball. Nun ist das der Fall. Mehr möchte ich dazu nicht sagen und bitte darum, dies zu respektieren."
Kuntz gibt Statement ab
Am Sonntagabend meldete sich Stefan Kuntz selbst zu diesen Vorwürfen. Bei Instagram schrieb der Ex-HSV-Boss: „Mich erreichen zahlreiche Anfragen wegen der aktuellen Berichterstattung über meine Person. Erst einmal möchte ich sagen, dass mich die Vorwürfe hart treffen. Klar ist: Ich weise diese Vorwürfe entschieden zurück!“
Des weiteren gab er an, dagegen vorzugehen: „Im Sinne meiner Familie und aller mir nahestehenden Personen habe ich meine Anwälte (Kanzlei Schertz Bergmann) darum gebeten, gegen diese FALSCHEN Vorwürfe und Vorverurteilungen vorzugehen.“
