Zum Hauptinhalt springen

Hoeneß bei Torwartfrage "unaufgeregt" – "Hoffen" auf schnelles Seimen-Comeback

Fabian Bredlow im Training
Fabian Bredlow im TrainingČTK / imago sportfotodienst / Pressefoto Rudel/Herbert Rudel

Nach der langwierigen Verletzung von Torwart Dennis Seimen sehen sich die Verantwortlichen des VfB Stuttgart weiterhin nicht in Zugzwang. "Wir sind da sehr unaufgeregt", sagte Trainer Sebastian Hoeneß zum Abschluss des Trainingslagers in Grassau am Freitag. Im Moment seien seine Gedanken "eher so, dass wir mit den Jungs, die wir haben, reingehen und hoffen, dass Dennis schnell wieder zurückkommt".

Der zuletzt an Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn ausgeliehene Seimen (20) ist nach dem Abschied von Alexander Nübel als neue Nummer eins beim VfB vorgesehen. Er verletzte sich aber in der Vorbereitung am Oberschenkel und fällt voraussichtlich bis Ende September noch aus. Die Schwaben überlegen deshalb, auch mit Blick auf die Champions League, einen weiteren Torwart zu verpflichten.

Aktuell ist Fabian Bredlow der Vertreter von Seimen, Marius Funk die Nummer zwei. Dies sei, so Hoeneß, "die einzige Thematik, dass wir nur noch zwei Torhüter haben, die mindestens schon auf Zweitliga-Niveau gespielt haben. Das müssen wir abwägen."

Sportvorstand Fabian Wohlgemuth hofft ohnehin auf eine schnellere Rückkehr bei Seimen. "Dennis ist auf einem guten Weg. Deshalb sind wir auch sicher, dass der Heilungsprozess schneller vonstattengeht, als wir gedacht haben", sagte er bei Sky: "Wir haben da natürlich Geduld. Wir sind mit unserem Torhüterteam sehr zufrieden. Dennoch ist es so, dass wir aus Verantwortungsgründen nichts ausschließen können."

Bleibt Karazor Kapitän?

Offen ließ Hoeneß indes, wer in die neue Saison als Kapitän geht. In den beiden vergangenen Jahren hatte Atakan Karazor den VfB angeführt. "Da habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Aber irgendwann werden wir die Entscheidung natürlich treffen. Was klar ist, dass Ata jetzt zwei Jahre Kapitän war und das Amt aus meiner Sicht sehr gut ausgeübt hat. Deswegen müssen wir jetzt mal schauen, wie sich die Dinge entwickeln", sagte Hoeneß.

Fußball