Blau-Weiß Linz und Vienna marschieren weiter
Die Vienna bleibt die Mannschaft der Stunde in der ADMIRAL 2. Liga. Im traditionsreichen Duell gegen den Floridsdorfer AC feierten die Döblinger ihren siebenten Ligasieg in Folge.
Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Youssouf Soukouma die Vienna in der 52. Minute per Kopf in Führung. Bernhard Zimmermann hatte den Treffer mit einer Kopfballverlängerung vorbereitet. Der FAC bemühte sich um den Ausgleich, konnte die Defensive der Gastgeber aber nicht entscheidend überwinden.
Zum Match-Center: First Vienna FC vs. Floridsdorfer AC
In der 87. Minute sorgte Luca Edelhofer für die Entscheidung. Der eingewechselte Angreifer traf zunächst die Stange und verwertete anschließend den Abpraller zum 2:0-Endstand.
Blau-Weiß Linz, Hauptkonkurrent der Wiener um die Tabellenführung, setzte sich bei Austria Salzburg mit 1:0 durch und fügten dem Aufsteiger die erste Heimniederlage der Saison zu. Den entscheidenden Treffer erzielte Diego Madritsch in der 28. Minute. Nach einer Hereingabe von Dominik Frieser und einer Verlängerung durch Romeo Vucic stand der Mittelfeldspieler am zweiten Pfosten goldrichtig.
Zum Match-Center: Austria Salzburg vs. FC Blau-Weiß Linz
Blau-Weiß ließ anschließend mehrere Chancen auf eine höhere Führung liegen. Die Salzburger hatten ebenfalls Möglichkeiten, fanden aber keinen Weg vorbei an Torhüter Giuliani. Für die Linzer war es bereits das fünfte Saisonspiel ohne Gegentor.
Damit kommt es am kommenden Samstag zum direkten Duell um die Tabellenführung: Die Vienna empfängt Blau-Weiß Linz auf der Hohen Warte.
Schubert-Gala bei Voitsberg – Young Violets bleiben Dritter
Für das Offensivspektakel der Runde sorgte der ASK Voitsberg. Der Aufsteiger gewann bei Hertha Wels nach einem frühen Rückstand mit 6:2. Im Mittelpunkt stand Fabian Schubert, der bereits vor der Pause einen lupenreinen Hattrick erzielte.
Zunächst hatte Marek Svec die Gastgeber in der dritten Minute in Führung gebracht. Adem Mustafic glich für Voitsberg aus (25.), ehe Schubert innerhalb von nur 13 Minuten dreimal zuschlug (26., 31./Elfmeter, 39.).
Zum Match-Center: Hertha Wels vs. ASK Voitsberg
Nach dem Seitenwechsel erhöhten Daniel Goriupp (57.) und Christopher Wölbl (86.) für die Gäste. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Nikolas Freund (83.) blieb für Wels ohne Bedeutung.
Auch die Young Violets durften jubeln. Die zweite Mannschaft der Wiener Austria setzte sich gegen Sturm Graz II mit 1:0 durch und blieb damit zum vierten Mal in Folge ungeschlagen. Den einzigen Treffer erzielte Marco Brandt in der 27. Minute vom Elfmeterpunkt. Trotz weiterer guter Möglichkeiten mussten die Favoritner bis zum Schlusspfiff um den Sieg kämpfen.
Zum Match-Center: Young Violets vs. SK Sturm II
St. Pölten enttäuscht erneut – Rapid II bleibt Schlusslicht
Der SKN St. Pölten findet weiterhin nicht in die Erfolgsspur. Die Niederösterreicher kamen beim bisherigen Schlusslicht Kapfenberger SV nicht über ein 1:1 hinaus und blieben damit zum dritten Mal in Folge ohne vollen Erfolg.
Marcel Stöger brachte die Steirer nach einem Zuspiel von Mukhran Bagrationi früh in Führung. St. Pölten übernahm danach zwar die Kontrolle, tat sich gegen die kompakte Defensive der Gastgeber aber schwer.
Zum Match-Center: KSV 1919 vs. SKN St. Pölten
Erst nach der Pause gelang der Ausgleich. Der eingewechselte David Gabriel Jesus traf nach Vorarbeit von Alexandar Borkovic zum 1:1. Trotz deutlicher Überlegenheit und zahlreicher Abschlüsse blieb den Gästen der Siegestreffer verwehrt. Kapfenberg gab durch den Punktgewinn zumindest die Rote Laterne ab. Neuer Tabellenletzter ist Rapid II.
Die jungen Hütteldorfer mussten sich beim SKU Amstetten mit 2:3 geschlagen geben. Dabei sah es lange nach einem klaren Erfolg der Gastgeber aus. Paul Lipczinski (32.), David Peham und Felix Köchl brachten Amstetten mit 3:0 in Führung.
Zum Match-Center: SKU Amstetten vs. SK Rapid II
Rapid II bewies allerdings Moral. Philipp Moizi verkürzte in der 71. Minute, Edvin Rahmani sorgte mit seinem Treffer zum 2:3 in der 88. Minute noch einmal für Spannung. Der Ausgleich gelang den Wienern jedoch nicht mehr.

