Bundesliga Top XI – 1. Spieltag

Maarten Vandevoordt – RB Leipzig – 8,0
Der Nachfolger von Peter Gulacsi wurde in Leipzig offiziell zur neuen Nummer eins befördert. Beim 3:0-Sieg von RB gegen Mönchengladbach machte der Belgier sogleich eine ausgezeichnete Figur. Er hielt seinen Kasten sauber, kam auf vier Paraden und vereitelte zudem eine Großchance der Borussen.
Leopold Querfeld – Union Berlin – 8,3
Das Spiel gegen Frankfurt bedeutete für den Österreicher sowohl Himmel als auch Hölle. Der neue Abwehrchef von Union leistete sich in der Anfangsphase einen folgeschweren Fehlpass, der sofort zu einem Gegentor führte. Davon ließ sich der 22-Jährige aber nicht beirren. Er beteiligte sich sowohl als Torschütze wie auch als Assistgeber an der Aufholjagd der Eisernen.

Dayot Upamecano – FC Bayern – 8,9
Die Bayern haben die Saison wieder einmal mit einer Machtdemonstration eingeleitet, der VfB Stuttgart wurde in der heimischen Allianz Arena mit 5:1 abgefertigt. Großen Anteil daran hatte auch Dayot Upamecano. Der 27-jährige Franzose erzielte nach einem Eckball den ersten Treffer des Rekordmeisters und gewann zudem 75 Prozent seiner Zweikämpfe.
Jeremiaha Maluze – Eintracht Frankfurt – 8,2
Was für aufregende Tage für Maluze: Ursprünglich war der Innenverteidiger nur für die Amateurauswahl der Frankfurter Eintracht eingeplant. Kurz vor dem Saisonstart folgte aber seine Beförderung inklusive Vertragsverlängerung. Zum Saisonauftakt stand der 21-Jährige sogleich in der Startelf. Dabei gewann er 17 seiner 18 Zweikämpfe – ein sensationeller Wert!

Marius Wolf – FC Augsburg – 9,2
Wolf hat am Sonntag bewiesen, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört. Der 31-Jährige bepflügte beim 3:0-Sieg vom FC Augsburg gegen Aufsteiger Schalke den rechten Flügel. Sowohl defensiv wie auch offensiv war er ein Aktivposten. Seine sieben Schlüsselpässe sind ein herausragender Wert.
Joshua Kimmich – FC Bayern – 9,1
Er bleibt der Dreh- und Angelpunkt bei den Bayern – Kimmich ist die wichtigste Anspielstation im Spielaufbau des Titelverteidigers. Gegen Stuttgart sammelte der 31-Jährige zwei Torvorlagen. Insbesondere sein Eckball vor dem 1:0 durch Upamecano war wunderschön getreten.

Yuito Suzuki – SC Freiburg – 9,2
Die Frage nach dem legitimen Nachfolger von Johan Manzambi scheint beantwortet zu sein. Freiburgs Yuito Suzuki fühlt sich in seiner neuen Rolle als Freigeist offenbar pudelwohl. Beim 4:1-Sieg gegen Werder Bremen trat der Japaner gleich dreimal als Torschütze in Erscheinung.
Anton Kade – FC Augsburg – 8,6
Der FC Schalke 04 ärgert sich über einen verkorksten Saisonauftakt. Insbesondere mit dem enormen Tempo von Anton Kade hatten die Königsblauen massive Probleme. Der 22-Jährige war ein ständiger Unruheherd, erzielte ein Tor selbst und legte ein weiteres auf. Das dürfte auch Bundestrainer Jürgen Klopp nicht entgangen sein.
Thijs Dallinga – 1. FC Köln – 8,6
Während seiner Zeit beim FC Bologna machte sich Thijs Dallinga einen Namen als Chancentod. In der Serie A erzielte der Niederlände gerade einmal fünf Tore in 54 Spielen. Dennoch schenkte ihm der 1. FC Köln sein Vertrauen. Das machte sich sofort bezahlt. Beim 3:2-Erfolg gegen Hoffenheim wurde Dallinga in der Schlussphase eingewechselt – prompt erzielte der 26-Jährige einen Doppelpack.

Igor Matanovic – SC Freiburg – 9,3
Freiburg zerlegte am Sonntag Werder Bremen, die Breisgauer feierten einen klaren 4:1-Erfolg. Zu großen Teil war das Igor Matanovic zu verdanken. Kurz vor der Halbzeitpause versenkte er die Kugel mit einem strammen Schuss flach im Eck. Später sammelte der 23-Jährige auch noch einen Assist.
Younes Ebnoutalib – Eintracht Frankfurt – 9,2
Im zurückliegenden Winter wechselte Ebnoutalib zu seiner Jugendlieb Eintracht Frankfurt. Auf die emotionale Heimkehr folgte ein herber Rückschlag, eine Innenbandverletzung setzte den Angreifer lange Zeit außer Gefecht. Nun möchte er bei der SGE eine tragende Rolle einnehmen. Beim 3:3-Unentschieden gegen Union Berlin hat das gut geklappt, der 22-Jährige erzielte alle drei Tore der Hessen. Sein erster Hattrick in der Bundesliga!

