Die FIFA ist gerade erst durch die Pläne ihres Präsidenten Gianni Infantino, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, auf harsche Kritik und heftigen Widerstand gestoßen. Die UEFA drohte mit Boykott, die nord- und mittelamerikanische Konföderation CONCACAF und der asiatische Verband AFC lehnten die Pläne ebenfalls ab, damit steht das Vorhaben vor dem Aus.
Infantino hatte bereits während der ersten WM mit 48 Mannschaften in den USA, Mexiko und Kanada eine weitere Ausweitung des Teilnehmerfeldes in Aussicht gestellt. Darüber müsse in den Gremien diskutiert werden, sagte der umstrittene FIFA-Boss. Unterstützung erhielt er aus der südamerikanischen Konföderation CONMEBOL, die sich damit mehr Spiele bei der WM 2030 auf ihrem Kontinent verspricht. Dort sind bislang nur drei Partien geplant, Hauptausrichter sind Spanien, Portugal und Marokko.
