Noch keine endgültige Gewissheit
Denn in Katalonien wird 2027 nicht gefahren, erst 2028 kehrt die Formel 1 zurück. So weit will Fernando Alonso nicht denken. "Es ist wahrscheinlich mein letztes Formel-1-Rennen hier", sagte der zweimalige Weltmeister am Donnerstag: "Wenn ich nicht weiß, was ich nächstes Jahr mache, dann kann ich erst recht nicht sicher sein, was ich in zwei Jahren tue."
Er werde "nach dem Sommer entscheiden", ob es im kommenden Jahr für ihn in der Königsklasse weitergeht. Alonso wird Ende Juli bereits 45, sein Alter wäre aber wohl kein Grund für den Abschied - die Chancenlosigkeit seines Teams sehr wohl.
"Ich werde nicht wettbewerbsfähig sein", sagte er mit Blick auf sein Heimrennen (Sonntag, 15 Uhr/Sky): "Für mich ist es das Schwerste, keine Rennen zu gewinnen und nicht wettbewerbsfähig zu sein."
Neue Regelung sorgte für herben Rückschlag
Aston Martin betreibt seit Jahren großen Aufwand, um in die Spitze der Formel 1 vorzudringen, hat zu diesem Zweck 2023 auch Alonso verpflichtet. Die aktuelle Saison mit neuem Reglement und neuem Honda-Motor ist allerdings der bislang größte Rückschlag für dieses Projekt, Aston Martin bildet mit dem neuen Cadillac-Team stets das Ende des Feldes.
Zweifel an den eigenen Fähigkeiten löse das aber nicht aus. "Meine Motivation ist noch da, weil ich an mich selbst glaube", sagte Alonso. Im selben Auto würde er sich gegen "keinen Fahrer der Welt unterlegen fühlen. So ging es mir mein ganzes Leben, und so geht es mir jetzt auch noch."

