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Gleich in seiner ersten Saison als NHL-Cheftrainer hatte Sturm die Boston Bruins zurück in die Meisterrunde geführt – über eine Wildcard. Die Buffalo Sabres dagegen qualifizierten sich als Sieger der Atlantic Division, waren Zweiter der Eastern Conference.
"Wenn wir die Sabres spielen lassen, dann wird es auch schwer für uns, wenn wir das gleiche Spiel spielen möchten wie Buffalo, dann wird es schwer für uns. Wir haben einen total anderen Stil als Buffalo", betonte Sturm am Freitag in einem Call mit deutschen Medienvertretern.
Match-Center: Sabres vs. Bruins
Bruins nur Außenseiter
"Buffalo ist schneller als wir, sie sind technisch besser als wir, aber wir sind einfach robuster, stabiler und haben mehr Erfahrung", so Sturm: "Deswegen müssen wir auch cool bleiben, konzentriert bleiben. Und ich denke, wenn wir das machen, dann haben wir auch eine Chance. Letztendlich kommt es doch auf uns an."
Boston hatte die Buffalo Sabres zu Saisonbeginn zweimal geschlagen, in vier Hauptrundenspielen gab es drei Siege. Im Vergleich zum Herbst sei der Gegner aber "eine ganz andere Mannschaft", erklärte der frühere Bundestrainer, "sie haben jetzt auch gelernt, wie man spielen muss, um Erfolg zu haben."

Dass die Bruins kurz vor dem Ende der Regular Season fünfmal in Serie verloren haben, beunruhigt Sturm überhaupt nicht. "Wir hatten einige Höhen und Tiefen, aus denen wir immer wieder gelernt haben. Und deswegen ist es für uns einfach jetzt alles abgehakt", sagte der 47-Jährige.
