Dominante Schweiz peilt nach Statement-Sieg WM-Titel an – Finnland schockt Kanada

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Nikolas Matinpalo (l.) und Justus Annunen feiern den finnischen Sieg über Kanada
Nikolas Matinpalo (l.) und Justus Annunen feiern den finnischen Sieg über KanadaREUTERS/David W Cerny

Ein Land steht kopf: Die wie entfesselt aufspielende Schweiz greift in der Heimat nach dem ersehnten ersten Titel bei einer Eishockey-WM. Der Gastgeber ließ dem Überraschungsteam aus Norwegen beim 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) im Halbfinale in Zürich keine Chance und zog zum dritten Mal nacheinander ins Endspiel ein.

Christoph Bertschy (18.), Denis Malgin (25.), Ken Jäger (33.), Damien Riat (37.), NHL-Stürmer Nico Hischier (45.) und Theo Rochette (58.) trafen für die Schweizer, die ihren neunten Sieg feierten.

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Am Sonntag (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) bekommen sie es mit dem dem Olympia-Dritten Finnland zu tun, der am Abend Rekordsieger Kanada mit 4:2 (1:2, 3:0, 0:0) besiegte.

Finnland schockt Kanada

Patrik Puistola (4.) brachte Finnland früh in Führung, dann drehten die Kanadier die Partie: Robert Thomas (9.) und Dylan Holloway (15.) trafen. Im Mittelabschnitt spielten die Nordeuropäer furios auf. NHL-Star Aleksander Barkov (21.), Konsta Helenius (32.) und Aatu Räty (33.) stellten die Partie auf den Kopf.

Die Stats zum Spiel
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Die Ahornblätter, die zuletzt 2023 gegen Deutschland den Titel geholt hatten, fanden gegen defensivstarke Finnen keine Antwort mehr. Nach dem verlorenen Olympia-Finale gegen den Erzrivalen USA setzte es die nächste Enttäuschung für das Eishockey-Mutterland.

Schweiz hofft auf Titelpremiere

Die Euphorie in der Schweiz kennt dagegen keine Grenzen. Die Fans sehnen die Titelpremiere herbei, nachdem die Eidgenossen zuletzt zwei bittere Finalniederlagen nacheinander hinnehmen mussten. Im Endspiel stößt auch wieder NHL-Profi Timo Meier zum Team, der nach einem Kniecheck im Viertelfinale gegen die tapferen Norweger gesperrt aussetzen musste.

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Die Schweiz ließ gegen Norwegen nur wenige Zweifel aufkommen, die Skandinavier können ihr Märchen aber noch mit Platz drei vollenden. Das Spiel um Bronze findet vor dem Finale am Sonntag statt (15.30 Uhr). Der Außenseiter war sensationell erstmals ins Halbfinale eingezogen, die beste Platzierung bei einer WM ist Rang vier aus dem Jahr 1951. Auch der bislang so überragende Straubinger DEL-Torhüter Henrik Haukeland konnte die Niederlage nicht verhindern.