"Es macht mir so viel mehr Spaß und macht Tennis so viel einfacher, wenn ich weiß, dass ich eure Unterstützung habe", fügte Zverev an: "Dieser Pokal ist mit meiner ganzen Familie, mit meiner ganzen Mannschaft über die letzten 30 Jahre verdient." Es solle nicht sein letzter sein, auch nicht auf Grand-Slam-Ebene, versprach er.
Zum Match-Center: Flavio Cobolli vs. Alexander Zverev
Präsident Dietloff von Arnim vom Deutschen Tennis Bund (DTB) und Halles Turnierdirektor Ralf Weber würdigten Zverevs Erfolg. "Du entfachst eine riesengroße Begeisterung", sagte von Arnim, der von Zverev sogleich in die Pflicht genommen wurde. "Ich hoffe, dass wir in Deutschland, wenn ich aufhöre, nicht wieder 30 Jahre warten müssen, bis wir den nächsten Grand-Slam-Sieger haben", sagte Zverev.
Erster Herren-Grand-Slam-Sieger seit 1996
Zverev hatte vergangenen Sonntag als erster Deutscher in der Ära des Profitennis seit 1968 den Titel bei den French Open gewonnen. Zugleich wurde er der erste deutsche Grand-Slam-Sieger im Herreneinzel seit Boris Becker 1996 bei den Australian Open.
Nun steht für den 29-Jährigen der Belagwechsel von Sand auf Rasen an. In Halle trifft er zunächst auf den Tschechen Vit Kopriva. In der zweiten Runde der Terra Wortmann Open könnte es Zverev mit João Fonseca, dem Bezwinger von Novak Djokovic in Paris, zu tun bekommen.
