"Das muss ich jetzt erstmal verdauen. Ich hoffe, dass ich das jetzt aus dem Kopf kriege, dass ich wieder so die innere Ruhe finde beim Stehendschießen", sagte Preuß nachdenklich, nachdem sie sich als Schlussläuferin eine Strafrunde geleistet hatte. Anstatt der erhofften Podiumsplatzierung gab es für das ambitionierte DSV-Quartett bei der Olympia-Generalprobe nur einen ernüchternden sechsten Rang.
Nach einem perfekten Liegendschießen hatte Preuß in "ihrer" Chiemgau-Arena im Stehendanschlag Nerven gezeigt. "Es wäre cool, wenn ich mal wieder so ein bisschen das Selbstvertrauen hätte am Schießstand. Dass es kein Hexenwerk ist, dass man trifft, sondern dass es wieder selbstverständlich wird", sagte die Gesamtweltcupsiegerin des vergangenen Winters.
Formsuche geht weiter
Knapp vier Wochen vor den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) ist Preuß weiter auf der Suche nach Stabilität. Zwei fünfte Ränge sind bisher die besten Saisonplatzierungen. Dabei träumt Preuß beim Saisonhöhepunkt von einer Einzelmedaille.
Sie mache sich gerade "viele Gedanken", räumte Deutschlands Sportlerin des Jahres ein. In der Staffel seien es gerade "die Nachlader. Die fühlen sich für mich eher als Gegner an und nicht als Hilfe. Dann wackelt es einfach nur noch. Da steht man echt ein bisschen hilflos da." Deshalb wünsche sie sich wieder "eine gewisse Gelassenheit".
In Ruhpolding steht für die Frauen neben dem Sprint noch die Verfolgung am Sonntag auf dem Programm. Dass Preuß angesichts des
