Bereits im Viertelfinale ging es hoch her: Danny Noppert siegte in einem wechselhaften Tie-Break-Krimi mit 6:5 gegen Dirk van Duijvenbode, während Ross Smith von den Fehlern Dave Chisnalls profitierte und sich mühelos mit 6:2 durchsetzte. Auch Gary Anderson behielt im Decider gegen Gian van Veen dank eines kühlen Kopfes auf Tops die Oberhand. Im hochklassigen Spektakel der Runde setzte sich Nathan Aspinall mit einem 156er-Finish knapp mit 6:5 gegen Chris Dobey durch.
Machtdemonstration im Finale
Im Halbfinale überzeugte Smith erneut mit hoher Konstanz und ließ Noppert beim ungefährdeten 7:3-Erfolg kaum Raum für Gegenwehr. Aspinall hingegen belohnte sich trotz einer starken Leistung nicht: Nach vergebenen Matchdarts im zehnten Leg nutzte Anderson im finalen Durchgang seine Chance über 64 Restpunkte eiskalt und verhinderte so ein rein englisches Finale.
Das Endspiel geriet schließlich zur Machtdemonstration: Smith startete direkt mit einem 103er-Finish, nutzte Andersons verpasste Doppel konsequent aus und zog nach weiteren Highlights wie einem 124er-Checkout uneinholbar davon. Das nächste Event der European Tour lässt nicht lange auf sich warten – bereits von Freitag bis Sonntag stehen die Czech Darts Open in Prag an.
