Vor Tausenden Fans wurde Messi unter anderem von NFL-Legende Tom Brady interviewt. Dabei sprach der argentinische Kapitän erstmals öffentlich über das inzwischen viel diskutierte Foto, das ihn vor 19 Jahren gemeinsam mit dem damals noch kleinen Lamine Yamal zeigt.
Zum Match-Center: Spanien vs. Argentinien
"Dieses Foto ist verrückt", sagte Messi. "Das Leben ist verrückt, und die Tatsache, dass wir beide uns nach diesem Foto bei der Weltmeisterschaft gegenüberstehen, ist unglaublich."
Messi kommentiert Badewannen-Foto
Für Messi geht es im dritten WM-Finale seiner Karriere um den zweiten Weltmeistertitel. Yamal könnte derweil mit einem Triumph Geschichte schreiben und als jüngster Spieler überhaupt sowohl Europameister als auch Weltmeister werden. "Er hat eine großartige Karriere vor sich und die Chance, etwas Historisches zu erreichen, aber ich hoffe, es passiert nicht dieses Mal", sagte Messi.
Auch auf der Bühne sorgte das Event für reichlich Unterhaltung. Neben Brady führten Novak Djokovic, Kevin Durant und Rio Ferdinand durch das Programm. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente musste dabei sogar Buhrufe einiger Messi-Fans über sich ergehen lassen. "Es ist mir eine Freude, bei Ihnen zu sein, aber zuallererst brauchen wir Respekt", entgegnete der 64-Jährige.
De la Fuente warnt vor Messi, bleibt aber gelassen
Auf der anschließenden offiziellen Pressekonferenz sprach de la Fuente ausführlich über den argentinischen Superstar. "Messi ist einzigartig. Ein Vorbild für junge Sportler, was seine Einstellung und sein Verhalten angeht – besonders angesichts der spektakulären WM, die er in seinem Alter spielt", sagte der spanische Nationaltrainer.
Eine Manndeckung schloss er jedoch aus. "Wir müssen aufmerksam sein und ihn genau im Auge behalten", erklärte de la Fuente. Trotz der Bedeutung des Endspiels wirkt der Europameister-Coach bemerkenswert entspannt. "Ich bin nervös, weil wir mit dem Hubschrauber ins Hotel zurückfliegen, und das macht mich nervös. Sonst nichts", sagte er mit einem Lächeln. Ansonsten sei er "völlig ruhig. Wir wollen einfach nur Spaß haben."
Spanien glaubt an den WM-Titel
Mit viel Selbstvertrauen geht Spanien in das Endspiel. Der überzeugende 2:0-Erfolg im Halbfinale gegen Frankreich hat das Vertrauen innerhalb der Mannschaft weiter gestärkt. "Unser Ziel war es, genau da zu stehen, wo wir jetzt sind", sagte Mittelfeldspieler Rodri. "Wir wollten die Weltmeisterschaft gewinnen, und wir wissen, dass wir es können. Wir haben gezeigt, dass wir große Rivalen schlagen können, und jetzt stehen wir vor dem bisher härtesten Gegner."

Ein entscheidender Trumpf der Spanier war bislang die Defensive. Erst ein Gegentor ließ die Mannschaft im gesamten Turnier zu. Argentinien stellt dem die gefährlichste Offensive des Turniers gegenüber. Die Albiceleste erzielte bislang 19 Tore, acht davon gehen auf das Konto von Messi, der zudem vier weitere Treffer vorbereitete.
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