"Die aktuelle FIFA-Führung hat nicht nur das Vertrauen der UEFA, sondern auch das vieler anderer Mitglieder der Fußballfamilie verloren", hieß es in einer UEFA-Stellungnahme am Samstagmittag.
Man wolle "nicht länger so weitermachen mit geheimen, in Windeseile durchgepeitschten Plänen, die von anonymen Akteuren ausgeheckt werden und dem Fußball nur zweifelhaften Nutzen bringen. Wir müssen die Verantwortlichen ermitteln und zur Rechenschaft ziehen."

Die UEFA dankte all jenen, "die dem FIFA-Präsidenten deutlich gemacht haben, dass Fußball nicht käuflich ist". Es sei "ein Sieg für den gesamten Fußball. Doch das darf nicht das Ende der Geschichte sein."
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Harter Vorwurf: FIFA-Präsident hat gegen Wahlversprechen verstoßen
Infantino warf die UEFA zudem vor, gegen zwei seiner Wahlversprechen eklatant verstoßen zu haben: Der Schweizer hatte 2015 Transparenz angekündigt sowie die Verwendung der FIFA-Gelder zum Wohle sowie zur Entwicklung des Fußballs.
"Beide Versprechen hat er nicht eingehalten. Der schäbige, hinter verschlossenen Türen ausgehandelte und undurchsichtige Deal, den er durchzusetzen versuchte, war alles andere als transparent. Und trotz Reserven von über fünf Milliarden Dollar hat er es auch versäumt, das Geld der Verbände zum Wohle des Fußballs einzusetzen", hieß es in dem Statement.
