Das Team Vienna hat beim Heimturnier der 3x3-Basketball-World-Tour den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Toni Blazan, Quincy Diggs, Stefan Stojacic und Steven Kaltenbrunner setzten sich am Samstagabend in einer intensiven Partie gegen Roter Stern Belgrad mit 21:18 durch und sicherten sich damit das Ticket für die K.O.-Phase.
Vor einer stimmungsvollen Kulisse auf dem Wiener Heumarkt entwickelte sich ein emotionales Duell, in dem die Gastgeber lange um den Aufstieg kämpfen mussten. Die Entscheidung fiel schließlich durch Toni Blazan, der den entscheidenden Distanzwurf zum Sieg versenkte.
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„Es war ein sehr intensives, emotionales Spiel. Am Ende haben wir die Nerven bewahrt und uns den Aufstieg verdient. Vor so einer Kulisse Basketball spielen zu dürfen, ist einfach unglaublich“, sagte Blazan nach dem Schlusspfiff.
Der Europameister von 2024 hatte die Partie beinahe vorzeitig beenden müssen. Nach einem Zusammenstoß mit Teamkollege Steven Kaltenbrunner zog sich Blazan eine Platzwunde zu und musste mehrere Minuten behandelt werden.
Nach dem Spiel konnte er jedoch Entwarnung geben: „Mir geht es ganz gut, ich denke es ist nicht zu schlimm. Das ist der Sport.“
Bereits zuvor hatte das Team Vienna im ersten Gruppenspiel eine knappe 15:16-Niederlage gegen das serbische Spitzenteam Liman hinnehmen müssen. Weil Liman anschließend auch Roter Stern Belgrad mit 21:13 besiegte, reichte der Erfolg im direkten Duell zum Aufstieg.
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Im Viertelfinale wartet nun mit Amsterdam ein echter Hochkaräter. Blazan zeigt sich dennoch optimistisch: „Natürlich sind sie schwer zu schlagen, aber wir können sie schlagen. Mit den Fans im Rücken ist alles möglich.“
Frauen verpassen Viertelfinale nach Verlängerung
Weniger erfreulich verlief der Samstag für Österreichs Frauen-Team. Anja Fuchs-Robetin, Alexia Allesch, Simone Sill und Sigrid Koizar mussten sich Frankreich in einem dramatischen Duell mit 12:14 nach Verlängerung geschlagen geben und schieden damit bereits in der Gruppenphase aus.
Besonders bitter: Die Österreicherinnen hatten kurz vor Ende der regulären Spielzeit noch mit 12:8 geführt. Frankreich kämpfte sich jedoch zurück und erzwang die Overtime, in der schließlich die Entscheidung fiel.

„Es ist schade. Wir haben das Spiel in unserer Hand gehabt“, sagte Alexia Allesch nach dem Aus. Auch Simone Sill zeigte sich enttäuscht: „Die Höhen und Tiefen sind in den zehn Minuten sehr exzessiv. Es tut wirklich weh, das noch hergegeben zu haben.“
Nach der Auftaktniederlage gegen Kanada bedeutete die knappe Pleite gegen Frankreich das Ende der Heimmission. Der Fokus richtet sich nun auf die kommende EM-Qualifikation, während die Männer weiter vom großen Wurf auf dem Wiener Heumarkt träumen dürfen.
