Zum Hauptinhalt springen

WSG feiert Kantersieg in Lustenau

Tiroler Jubel im Ländle
Tiroler Jubel im LändleČTK / imago sportfotodienst / LUKA KOLANOVIC

Die WSG Tirol hat zum Auftakt der 5. Bundesliga-Runde ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Wattener feierten bei Austria Lustenau einen klaren 4:0-Auswärtssieg und verließen damit das Tabellenende. Nikolai Baden Frederiksen traf doppelt.

Bei strömendem Regen vor 4.219 Zuschauern waren die Gäste von Beginn an gefährlicher. Bereits nach zwei Minuten musste Phillip Böhm bei seinem Bundesliga-Debüt im Lustenauer Tor gegen Baden Frederiksen eingreifen. Der Däne, der diesmal anstelle von Lukas Hinterseer im Sturmzentrum begann, verpasste nach 21 Minuten ein Zuspiel von Olakigbe nur knapp.

Kurz vor der Pause belohnte sich die WSG. Baden Frederiksen behauptete den Ball auf der rechten Seite, über Umwege kam die Hereingabe von Husein Balic zu Olakigbe. Der Engländer verwertete per Volley zum 1:0 (42.).

Zum Matchcenter: Austria Lustenau - WSG Tirol

Nur zwei Minuten später hätte Balic nachlegen können, traf aus spitzem Winkel aber nur das Außennetz. Lustenau wurde praktisch mit dem Pausenpfiff erstmals richtig gefährlich. Bei einem direkt getretenen Eckball verhinderten WSG-Keeper Salko Hamzic und die Stange den Ausgleich.

WSG dreht nach der Pause auf

Nach dem Seitenwechsel machten die Tiroler schnell alles klar. Olakigbe setzte Baden Frederiksen in Szene, der mit einem platzierten Linksschuss ins lange Eck auf 2:0 stellte (52.).

 

Matchstatistik: Austria Lustenau - WSG Tirol
Matchstatistik: Austria Lustenau - WSG TirolFlashscore

 

Acht Minuten später köpfte Striednig einen Eckball von Thomas Goiginger zum dritten Treffer ins Tor. Die endgültige Entscheidung folgte in der 66. Minute. Böhm erwischte bei einer missglückten Faustabwehr Drew Murray am Kopf. Nach VAR-Intervention entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter, den Baden Frederiksen sicher verwandelte.

Sogar das 5:0 lag noch in der Luft. Der kurz zuvor eingewechselte Raphael Gschösser traf in der 79. Minute per Dropkick die Latte. Auf der Gegenseite vergaben Precious Benjamin und Seydou Diarra die besten Chancen auf den Lustenauer Ehrentreffer.