Trump hatte die Stadien während des Turniers gemieden, war aber durch den Skandal um die zurückgenommene Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun lange präsent.
Der 80-Jährige hatte Infantino angerufen und um die Annullierung der Roten Karte gebeten. Die Disziplinarkommission des Weltverbands FIFA setzte die Sperre tatsächlich zur Bewährung aus. Es folgte ein Sturm der Entrüstung, Balogun kam im Achtelfinale gegen Belgien zum Einsatz, doch die USA verloren das Spiel deutlich (1:4).
FIFA-Präsident spricht von "großartigster WM aller Zeiten"
Bereits zwei Tage vor dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien hatte Trump im Trump Tower in New York seine Sicht auf die Fußball-WM verbreitet. "Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben", sagte Trump.

"Dies war und ist nicht nur die großartigste Weltmeisterschaft aller Zeiten. Es ist das großartigste menschliche, soziale und kulturelle Ereignis, das die Menschheit je erlebt und gesehen hat", sagte Infantino zu diesem Anlass und wandte sich an Trump, der zwar "keine Komplimente" brauche, "aber diese Weltmeisterschaft wäre ohne Sie nicht so ein unglaublicher Erfolg gewesen".
