TV-Info: US Open 2026
Die TV-Rechte in Deutschland liegen bei Sky und dem Streamingdienst Sporteurope.tv, die jeweils umfangreich berichten.
Wo wird gespielt?
Insgesamt auf 22 verschiedenen Courts. Am wichtigsten ist natürlich das beeindruckende Arthur Ashe Stadium. Mit aktuell rund 23.000 Plätzen ist es die größte Tennisarena der Welt. Traditionell geht es dort laut und emotional zur Sache.

Die zweitgrößte Arena ist das Louis Armstrong Stadium mit 14.061 Plätzen. Am Grandstand finden immerhin noch über 8.000 Zuschauerinnen und Zuschauer Platz.
Wie hoch sind die Preisgelder?
In allen Wettbewerben werden insgesamt 108 Millionen US-Dollar (ca. 93 Mio. Euro) ausgelobt. Die Sieger im Einzel erhalten 5,5 Mio. US-Dollar und 2.000 Punkte für die Weltrangliste.
Jede Spielerin und jeder Spieler im Hauptfeld erhält mindestens 140.000 US-Dollar. Für den Einzug ins Achtelfinale gibt es bereits 480.000 US-Dollar. Die Finalisten im Einzel erhalten satte 2,8 Mio. US-Dollar.
Für einen Titelgewinn im Doppel gibt es immerhin 1 Mio. US-Dollar.
Wer sind die Favoriten bei den Männern?
Das ist eine Frage, die gar nicht so leicht zu beanworten ist. Der Weltranglistenerste Jannik Sinner fehlt wegen einer Knieverletzung. Titelverteidiger Carlos Alcaraz kehrt nach monatelanger Auszeit nach einer Handgelenksverletzung zurück – hinter seiner Form steht ein großes Fragezeichen.

French-Open-Sieger Alexander Zverev konnte in der Vorbereitung nicht wirklich überzeugen. Neben Altstar Novak Djokovic – der weiterhin Majortitel Nr. 25 im Kopf hat – dürften sich viele weitere Verfolger Chancen ausrechnen.
Kann Zverev trotz der jüngsten Rückschläge angreifen?
Das ist sein großes Ziel – und mit dem erstmals an Position eins gesetzten Hamburger dürfte auch zu rechnen sein. Bei allen Grand Slams in diesem Jahr kam der 29-Jährige mindestens bis ins Halbfinale.
Allerdings stimmen das Erstrundenaus in Montreal und das Ausscheiden im Achtelfinale von Cincinnati nicht besonders optimistisch. Der Titelgewinn in Roland Garros dürfte für Zverev jedoch ein Brustlöser gewesen sein, wie auch seine Leistung in Wimbledon gezeigt hat – wo er zum ersten Mal das Finale erreicht hat und nur von Sinner gestoppt wurde.

Im Best-of-Five-Modus kann der Olympiasieger von Tokio seine körperliche Stärke noch besser ausspielen und stand 2020 in New York schon einmal zwei Punkte vor dem Titelgewinn.
Wer sind die Favoriten bei den Damen?
Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka strahlt in diesem Jahr nicht dieselbe Dominanz aus, wie man das von ihr gewohnt ist. Auch die Polin Iga Swiatek spielt eine durchwachsene Saison, sammelte aber zuletzt mit dem Titel in Toronto wichtiges Selbstvertrauen.

Zum engeren Kreis der Favoritinnen zählen neben der Weltranglistenzweiten Elena Rybakina aus Kasachstan auch Coco Gauff und Jessica Pegula, die auf die Unterstützung der heimischen Fans setzen können.
