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Rodionov scheitert im Kitz-Achtelfinale, Kraus verliert Krimi in Hamburg

Jurij Rodionov
Jurij RodionovČTK / imago sportfotodienst / Marleen Fouchier

Jurij Rodionov hat den Einzug ins Viertelfinale der Generali Open verpasst. Auch Sinja Kraus musste sich in Hamburg nach einem fast dreistündigen Marathonmatch im Achtelfinale geschlagen geben.

Jurij Rodionov ist beim ATP250-Turnier in Kitzbühel im Achtelfinale ausgeschieden. Der Niederösterreicher unterlag dem an Nummer vier gesetzten Argentinier Tomas Martin Etcheverry mit 2:6, 6:7 (4).

Rodionov erwischte keinen guten Start und musste den ersten Satz nach zwei Serviceverlusten deutlich abgeben. Auch im zweiten Durchgang geriet der Weltranglisten-145. früh mit 1:4 in Rückstand, kämpfte sich jedoch eindrucksvoll zurück.

Zum Matchcenter: Tomas Martin Etcheverry - Jurij Rodionov

Angetrieben vom Publikum holte sich der 27-Jährige zwei Rebreaks und ging beim Stand von 5:4 erstmals in Führung. Etcheverry rettete sich jedoch ins Tiebreak und behielt dort die Nerven. Nach einer umstrittenen Entscheidung und einem verschlagenen Smash beim Matchball war Rodionovs Turnier beendet.

„Über eineinhalb Sätze habe ich mein Spiel nicht gefunden, ich habe überall Probleme gehabt. Worauf ich stolz sein kann, ist, dass ich auch bei 2:6, 1:4 nicht aufgegeben habe und immer versucht habe, Lösungen zu finden“, sagte Rodionov im ORF-Interview.

 

 

Trotz des Ausscheidens zog der Niederösterreicher ein positives Fazit nach zwei Siegen in der Qualifikation und einem Erfolg im Hauptbewerb: „Mein Mindset in dieser Woche war stark. Ich habe versucht, mich immer positiv zu motivieren. Man kann nicht entscheiden, wie gut man aufschlägt. Was man entscheiden kann, ist, ob man im Kopf für 100 Prozent bereit ist.“

Mit Rodionov verabschiedete sich der letzte österreichische Einzelspieler aus dem Turnier.

Kraus verliert Marathonmatch in Hamburg

Sinja Kraus hat beim WTA250-Turnier in Hamburg den Einzug ins Viertelfinale knapp verpasst. Die Wienerin unterlag der Armenierin Alina Charaeva nach 2:57 Stunden mit 7:5, 5:7, 5:7.

Die Partie war von zahlreichen Breaks geprägt. Kraus gelang zwar neunmal ein Servicegewinn der Gegnerin, musste ihren eigenen Aufschlag jedoch zehnmal abgeben.

Zum Matchcenter: Alina Charaeva - Sinja Kraus

Nach dem gewonnenen ersten Satz kämpfte sich die Weltranglisten-80. im zweiten Durchgang von einem 1:4-Rückstand zurück und führte bereits 5:4. Tscharajewa drehte den Satz allerdings noch, obwohl Kraus bei 5:6 zunächst fünf Satzbälle abgewehrt hatte.

Im Entscheidungssatz stand es 5:5, ehe eine rund 20-minütige Regenunterbrechung das Match unterbrach. Nach der Fortsetzung fand die Armenierin schneller zurück ins Spiel und machte den Einzug ins Viertelfinale perfekt.

Für Kraus endete damit eine Serie von sechs Siegen in Folge. Die 24-Jährige hatte in der Vorwoche mit dem Titelgewinn beim WTA125-Turnier in Kitzbühel den bislang größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert.