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Heimspiel in Kitzbühel: Drei Österreicher machen am Montag den Auftakt

Heimspiel in Kitzbühel: Drei Österreicher machen am Montag den Auftakt
Heimspiel in Kitzbühel: Drei Österreicher machen am Montag den AuftaktKacper Staniec / Newspix.pl / Profimedia

Beim Generali Open in Kitzbühel greifen am Montag gleich drei Österreicher ins Geschehen ein. Lukas Neumayer trifft zum Auftakt auf den deutschen Sandplatzroutinier Yannick Hanfmann, während es zwischen Joel Schwärzler und Jurij Rodionov zu einem rot-weiß-roten Duell kommt. Beide Partien werden auf dem Center Court ausgetragen und versprechen aus österreichischer Sicht viel Spannung.

Neumayer trifft erneut auf Hanfmann

Lukas Neumayer steht in Kitzbühel vor einer anspruchsvollen Auftakthürde. Der Salzburger, der von den Veranstaltern mit einer Wildcard ausgestattet wurde, bekommt es in der ersten Runde mit Yannick Hanfmann zu tun. Der Deutsche gilt als Kitzbühel-Kenner und ehemaliger Halbfinalist, zudem wird er aktuell deutlich vor Neumayer im ATP-Ranking geführt.

Für Neumayer ist es zugleich die Chance auf eine Revanche. Bereits im Vorjahr standen sich die beiden in Kitzbühel gegenüber, damals musste sich der Österreicher Hanfmann mit 5:7, 2:6 geschlagen geben. Auch diesmal geht der Deutsche aufgrund seiner Erfahrung und seiner Sandplatzqualitäten als Favorit in die Partie.

Neumayer wird versuchen müssen, das Match über längere Ballwechsel offen zu halten und Hanfmann aus dessen Rhythmus zu bringen. Gerade vor heimischem Publikum kann der 23-Jährige zusätzliche Energie ziehen. Gelingt es ihm, in den engen Phasen mutig zu bleiben und seine Fehlerquote niedrig zu halten, ist eine Überraschung nicht ausgeschlossen.

Schwärzler und Rodionov kämpfen im Österreicherduell um Runde zwei

Auch Joel Schwärzler startet mit einer Wildcard in das ATP-250-Turnier von Kitzbühel. Der 19-Jährige trifft in der ersten Runde auf Jurij Rodionov, der sich über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hat. Rodionov setzte sich in der entscheidenden Qualifikationsrunde gegen Vitaliy Sachko mit 6:4, 7:6 durch und komplettierte damit das österreichische Quartett im Hauptbewerb.

Für Rodionov ist es bereits die vierte Teilnahme im Kitzbüheler Hauptfeld. Sein bislang bestes Ergebnis gelang ihm 2022, als er das Achtelfinale erreichte. Der Niederösterreicher bringt damit auf dieser Bühne deutlich mehr Erfahrung mit als Schwärzler, der aber als eines der größten österreichischen Talente gilt und vor heimischem Publikum befreit aufspielen kann.

 

Joel Schwärzler möchte seine Wildcard nutzen
Joel Schwärzler möchte seine Wildcard nutzenČTK / imago sportfotodienst / BEAUTIFUL SPORTS /Pajonk

 

Der direkte Vergleich spricht bislang für Rodionov. Das bisher einzige Duell fand 2025 beim Challenger in Bonn statt, wo sich Rodionov nach verlorenem ersten Satz noch mit 1:6, 6:2, 6:4 durchsetzte. In Kitzbühel treffen nun zwei Linkshänder aufeinander, die beide außerhalb der Top 100 stehen. Rodionov geht wegen seiner Erfahrung und der erfolgreichen Qualifikation leicht favorisiert ins Match.