Djokovic (39), der bei den French Open seinen 25. Majortitel gewinnen wollte, unterlag in einem hochklassigen Duell über 4:53 Stunden dem 20 Jahre jüngeren Brasilianer Joao Fonseca 6:4, 6:4, 3:6, 5:7, 5:7. Der Serbe verpasste seine 20. Achtelfinalteilnahme in Paris und verlor bei dem Sandplatzturnier erstmals seit 2009 in der dritten Runde. Vor 17 Jahren hatte er sich Philipp Kohlschreiber beugen müssen.
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Nun stiegen Fonseca Tränen der Freude in die Augen. "Ich habe gar nicht mehr an meinen Sieg geglaubt. Was für ein Idol er ist, es war das erste Mal, dass ich ihm auf einem Platz gegenüberstand", sagte Fonseca: "Ich danke ihm und bin sehr glücklich."

Djokovic, der erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier einem Teenager unterlag, galt nach der sensationellen Zweitrundenniederlage von Sinner trotz seiner fehlenden Spielpraxis in der Vorbereitung als Anwärter auf den Coup an der Seine – doch daraus wird nun nichts. Überhaupt erst zum zweiten Mal verlor Djokovic ein Grand-Slam-Match nach einer 2:0-Satzführung – seine Bilanz in dieser Statistik lautet nun: 279:2.
Der Altmeister startete mit großer Dominanz, zog im ersten Satz auf 5:1 davon, doch dann steigerte sich auch Fonseca. Spätestens mit dem Verlust des dritten Satzes geriet Djokovic unter Druck. Fonseca glaubte an seine Chance und erzwang den Entscheidungssatz, in dem Djokovic das Unheil nicht mehr abwenden konnte. Fonseca verwandelte seinen ersten Matchball.
Für Fonseca, den Djokovic einst schon als "zukünftigen Superstar bezeichnet hatte, ist es die erste Achtelfinalteilnahme bei einem Major.
