Der Wimbledon-Champion von 1991 und bisher letzte deutsche Titelträger im Männereinzel in London riet dem 29-Jährigen auch zu einer kleinen Pause. "Ich glaube, die letzten sechs Wochen, zwei Monate haben sehr viel Energie gekostet mental. Ich wünsche ihm, dass er nicht den Fehler macht, dass er zu viel spielt. Dass er sich einfach mal diese Zeit gönnt, zu reflektieren", sagte Stich.
Zum Match-Center: Jannik Sinner vs. Alexander Zverev

"Hart gesagt: Er wird dieses Jahr eh nicht mehr Nummer eins. Das ist sehr unwahrscheinlich", führte Stich aus. "Er muss jetzt vielleicht akzeptieren, dass die Grand Slams das Hauptziel sind. Er ist ein Ticken älter als die anderen und muss ein bisschen haushalten."
Zverev hatte fünf Wochen nach seinem ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open gegen Sinner (24) seine zehnte Niederlage in Folge kassiert. Am Montag steigt er zur Nummer zwei der Weltrangliste auf.
