Der Verband stellte klar, dass "derartige unangemessene Handlungen oder Kreditkartennutzungen derzeit absolut nicht vorkommen" und räumte ein, sich "in einer desolaten Lage" zu befinden.
Gleichzeitig kündigte die KFA an, "die umfassende Kritik und die Vorwürfe von außen tief zu Herzen zu nehmen und dies als Gelegenheit für eine gründliche Erneuerung zu nutzen".
Kreditkartenabrechnung dient als Beweis
Aufgrund mehrerer Skandale steht der Verband in der Kritik. Am Freitag hatten Medienberichte für Aufsehen gesorgt, nach denen die KFA vor mindestens sieben Länderspielen ausländischen Schiedsrichtern Besuche in Massagesalons mit sexuellen Dienstleistungen bezahlt haben soll.
Die Zahlungen in den Jahren 2011 und 2012 wurden unter anderem durch Kreditkartenabrechnungen dokumentiert. Von den Vorgängen hätten "selbst viele interne Mitglieder" nichts gewusst, hieß es in dem Verbandsstatement.
Weiterer Skandal
Erst am Donnerstag hatten Ermittlungsbehörden eine Razzia in den Geschäftsräumen des nationalen Verbands durchgeführt.
Dabei ging es um mögliche Manipulationen rund um die Ernennung des ehemaligen Nationaltrainers Hong Myung-bo, der mit dem Team bei der Weltmeisterschaft 2026 in der Vorrunde gescheitert war.

