Potapova muss in Hertogenbosch krankheitsbedingt aufgeben

Anastasia Potapova
Anastasia PotapovaRené Nijhuis / Alamy / Profimedia

Für Anastasia Potapova ist das Rasenturnier in Hertogenbosch vorzeitig zu Ende. Die Österreicherin kämpfte gegen Zeynep Sönmez mit gesundheitlichen Problemen und musste im Achtelfinale beim Stand von 1:6, 0:2 aufgeben.

Anastasia Potapova hat ihren Lauf beim WTA-Turnier in Hertogenbosch nicht fortsetzen können. Die 25-Jährige musste ihr Achtelfinalmatch gegen die Türkin Zeynep Sönmez aufgrund einer Erkrankung vorzeitig beenden.

Bereits vor ihrem Einzel hatte sich Potapova aus dem Doppelbewerb zurückgezogen. Dennoch versuchte die Weltranglisten-27., auf den Platz zurückzukehren und ihr Achtelfinale zu bestreiten. Schnell wurde jedoch deutlich, dass die Neo-Österreicherin körperlich nicht bei voller Kraft war.

Sönmez nutzt ihre Chance konsequent

Dabei begann die Partie für Potapova noch ordentlich. Das erste Aufschlagspiel brachte sie durch, danach übernahm allerdings ihre Gegnerin das Kommando. Sönmez gewann sechs Games in Folge und sicherte sich den ersten Satz nach nur 23 Minuten mit 6:1.

Zum Matchcenter: Anastasia Potapova - Zeynep Sönmez

Nach dem Satzverlust nahm Potapova eine medizinische Auszeit. Die Hoffnung auf eine Wende erfüllte sich jedoch nicht. Nachdem die Türkin im zweiten Durchgang rasch auf 2:0 gestellt hatte, entschloss sich Potapova zur Aufgabe.

Für Sönmez, die aktuell auf Rang 67 der Weltrangliste geführt wird, bedeutete der Erfolg den Einzug ins Viertelfinale.

Erfolgreiche Wochen vor Wimbledon

Die Aufgabe beendet vorerst eine starke Phase der Österreicherin. Erst am Mittwoch hatte sich Potapova in ihrem ersten Rasenmatch der Saison nach großem Kampf gegen die Niederländerin Suzan Lamens durchgesetzt. Nach 2:25 Stunden gewann sie mit 6:7 (5), 6:4 und 6:4.

Auch die Sandplatzsaison verlief für Potapova äußerst erfolgreich. Beim WTA-1000-Turnier in Madrid erreichte sie das Halbfinale, in Linz stand sie im Endspiel. Zuletzt sorgte sie bei den French Open für Aufsehen, als sie sensationell Titelverteidigerin Coco Gauff aus dem Turnier warf und bis ins Achtelfinale vorstieß.

Mit Blick auf Wimbledon bleibt nun zu hoffen, dass Potapova die Erkrankung rasch auskuriert und rechtzeitig wieder fit wird. Die kommenden Tage dürften ganz im Zeichen der Regeneration stehen.