Anastasia Potapova hat bei den US Open die dritte Runde erreicht. Nach ihrem souveränen Auftakterfolg musste Österreichs Nummer eins gegen die Französin Leolia Jeanjean deutlich härter arbeiten und über drei Sätze gehen.
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Dabei erwischte Potapova einen Start nach Maß. Die 25-Jährige nahm Jeanjean gleich deren erstes Aufschlagspiel ab. Lange hielt der Vorsprung allerdings nicht. Die Französin schaffte das Rebreak zum 3:3 und brachte sich zurück in den Satz.
In der entscheidenden Phase war Potapova wieder zur Stelle. Beim Stand von 4:4 gelang ihr das zweite Break. Anschließend verwertete sie ihren dritten Satzball und stellte auf 1:0.
Jeanjean zwingt Potapova in dritten Satz
Im zweiten Durchgang entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Duell. Beide Spielerinnen brachten ihre ersten Aufschlagspiele durch, ehe Jeanjean beim Stand von 3:2 das erste Break gelang. Potapova fand diesmal keine Antwort. Die Fehlerquote stieg, während Jeanjean zunehmend Sicherheit gewann. Mit einem weiteren Break zum 6:2 erzwang die 31-Jährige schließlich den Entscheidungssatz.

Dort legte Potapova erneut perfekt los und nahm ihrer Gegnerin sofort den Aufschlag ab. Doch wieder konnte sie den Vorteil nicht konservieren. Jeanjean gelang das direkte Rebreak.
Beim Stand von 3:3 kippte die Partie endgültig zugunsten der Österreicherin. Potapova ließ zunächst drei Breakchancen liegen, nutzte aber die vierte. Ein weiteres Break brachte schließlich die Entscheidung und das Ticket für die dritte Runde.
Potapova: „Habe einen echten Kampf hinter mir“
Nach dem Match zeigte sich Potapova erleichtert. „Es war einer dieser Tage, wo man einfach bis zum Schluss kämpfen muss und nicht viele Sachen funktionieren. Du fühlst dich mental und körperlich nicht gut“, erklärte die 25-Jährige. Entscheidend sei gewesen, trotz der Probleme einen Weg zu finden. „Das Wichtigste ist, dass man sich an die Situation adaptiert und eine Lösung findet.“
Bereits nach ihrem souveränen Auftaktsieg gegen Darja Semenistaja hatte Potapova davor gewarnt, dass nicht jedes Match derart glatt verlaufen werde. Diesmal musste sie deutlich mehr investieren. „Ich habe jetzt einen echten Kampf hinter mir, es kann nur besser werden. Das ist das Gute daran“, sagte Potapova.
