Während Österreich im ersten Drittel sein Glück immer wieder von der blauen Linie versuchte, sorgte vor allem Dominic Zwerger nach knapp 16 Minuten mit einem sehenswerten Solo für einen ersten Aufschrei der knapp 5.000 Fans in Feldkirch. Nur wenige Augenblicke später knallte Clemens Unterweger den Puck an die Latte. In Unterzahl wäre Peter Schneider noch vor Ende des ersten Abschnitts beinahe ein Shorthander gelungen.
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Zu Beginn des zweiten Drittels verzeichnete Italien eine erste Großchance, der Puck verfehlte das Tor von David Kickert nur knapp. Nachdem Marion Huber Italiens Schlussmann Davide Fadani testete und Zwerger nach einem neuerlichen Solo knapp scheiterte, war es Benjamin Nissner der für die verdiente 1:0-Führung sorgte. Im Powerplay schlug der 28-Jährige gleich nochmals zu. Der Jubel verstummte jedoch eine Minute später nach dem Anschlusstreffer der Italiener durch Bryce Misley.

Italien gibt nicht auf
Mitte des dritten Drittels bediente Zwerger in Unterzahl Nissner mit einem Traumpass, der aber ebenso nicht den Weg ins Tor fand, wie kurz darauf der Schuss von Unterweger.
In der 55. Minute war Fortuna den Gästen hold. Kickert wollte die heranrollende Scheibe hinter dem Tor stoppen, diese versprang sich aber, rutschte von seiner Kufe vor das Tor, wo Tommaso De Luca diese nur noch über die Linie drücken musste.
Die darauffolgende Overtime dominierte Österreich, Schneider sorgte 29,3 Sekunden vor Ende für den verdienten Siegtreffer.
