"Die Aussagen, die Tim unmittelbar nach dem Spiel getätigt hat, waren angesichts des Spielverlaufs verständlicherweise emotionsgesteuert. Wie wir alle war er nach dem Schlusspfiff frustriert", sagte Sportchef Rouven Schröder der "Bild". Kleindienst sei ein "Mann der deutlichen Worte", ergänzte Schröder. Mit etwas Abstand sehe der Spielführer aber selbst ein, "dass er mit einigen seiner Aussagen drüber war".
Match-Center: SC Freiburg vs. Borussia Mönchengladbach
Fokus über 90 Minuten
Kleindienst hatte nach der Last-Minute-Niederlage öffentlich den Fokus seiner Mitspieler kritisiert und dabei unter anderem auf deren TikTok-Nutzung angespielt. "Ich habe keine Worte dafür. Wir haben es verschissen. Es geht definitiv in die falsche Richtung", hatte Kleindienst auf seine Teamkollegen geschimpft, nachdem Gladbach eine 3:1-Führung noch aus der Hand gegeben hatte.
"Ich glaube, Tim war dabei aus der Emotion heraus vielleicht ein Stück weit drüber", sagte Fohlen-Trainer Eugen Polanski. In der Sache könne er den Gedanken seines Kapitäns aber nachvollziehen: "Aber die Richtung, die müssen wir einschlagen – dass wir so fokussiert sind, dass wir nach 90 Minuten sagen können, dass wir ein gutes Bundesliga-Spiel gemacht haben und drei Punkte mitnehmen."
