"Das Rennen war irgendwie schon vorbei, da war ich noch gar nicht im Wasser", sagte Märtens in der ARD: "Ich habe mich eigentlich sehr gut gefühlt, aber so ist Sport, heute waren einfach andere Leute besser. Das muss ich akzeptieren und umso härter an mir arbeiten."
Popovici triumphiert
Der Weltmeister und Weltrekordler über 400 m hatte im Halbfinale noch mit der zweitbesten Zeit (1:44,79) überzeugt, im Endlauf blieb er deutlich darüber und ging leer aus. Gold gewann der rumänische Olympiasieger und Weltmeister David Popovici (1:44,15) vor Tomas Navikonis aus Litauen (1:44,55) und dem Briten James Guy (1:44,87).
Eine Medaille hatte sich Märtens bereits am Montag mit der Freistil-Staffel gesichert. Über die 4x200 m war er mit Timo Sorgius, Jarno Bäschnitt und Cornelius Jahn zu Bronze geschwommen. Am Sonntag bietet sich Märtens auf seiner Paradestrecke noch eine Gelegenheit auf Edelmetall im Einzel. Über die 400 m geht er als Favorit an den Start, vor zwei Jahren hatte sich Märtens über diese Distanz in Paris zum Olympiasieger gekrönt.
