Jürgen Klopp nahm kurz Anlauf und verkündete dann den nächsten Schritt auf seinem Weg zum Bundestrainer. "Ich habe eine Einigung mit Red Bull gefunden", sagte er über die Gespräche mit seinem aktuellen Arbeitgeber. "Eine sehr großzügige" noch dazu.
"Der Sache", sagte Klopp, stehe also "nichts mehr im Weg". Allerdings: fix ist noch nichts. Eine Unterschrift beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) – auf die viele Fans und Medien sehnsüchtig warten – gibt es noch nicht.
Kurz vor dem Anpfiff des WM-Finals in den USA gönnte sich Klopp live bei MagentaTV noch eine kleine Spitze in Richtung aller Medien, die sich mit Eilmeldungen über eine Einigung überschlagen.
"Wenn es dann so weit ist, können wir es auch selber machen und brauchen dann keine anderen dafür, die da ständig zu früh schießen", sagte Klopp. Zur Beruhigung schob er nach: "Es sollte in den nächsten Tagen eigentlich passieren. Im Idealfall."

Mögliches Debüt gegen Niederlande
Die Zeit drängt: Bis zum ersten Spiel nach der völlig verkorksten WM mit dem deutschen Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay sind es weniger als 70 Tage. In Amsterdam wird gegen die benachbarte Niederlande gespielt.

Ein wenig Geduld müssen somit alle Beobachter noch mitbringen, doch dass Klopp die Nachfolge von Julian Nagelsmann antreten wird –daran besteht kein Zweifel mehr.
Laut Berichten soll Klopp voraussichtlich am Freitag einen Vertrag bis 2030 beim DFB unterschreiben und dann auch offiziell vorgestellt werden.
Verfolge die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026™ mit ZDF bei Prime Video – LIVE-Übertragungen, Highlights und Analysen

