Die Jags Vöslau bauten mit einem knappen 22:21-Heimsieg gegen Handball Tirol nicht nur ihre Siegesserie weiter aus, sondern bleiben an der Spitze der HLA Meisterliga. Während die Jags bereits fix im Playoff stehen, ging es für die Tiroler um wichtige Punkte im Kampf um die Top acht. Die Adler erwischten einen guten Start, doch die Hausherren blieben davon unbeeindruckt, legten gleich mal nach, woraufhin sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit legten die Gäste in der Schlussphase nochmals nach und nahmen eine knappe 12:10-Führung mit in die Kabine.
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Nach dem Seitenwechsel blieb es ein Duell auf Augenhöhe. Schwaz hielt die Führung bis zur 47. Minute, doch die Jags blieben dran und kämpften sich zurück. In der Schlussphase drehten die Hausherren die Partie: Angeführt von einem treffsicheren Eduardo Mendonca übernahmen sie die Führung und setzten sich kurz vor Schluss auf zwei Tore ab. Die Tiroler verkürzten zwar noch einmal, doch die Jags brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.
Linzer Ausrufezeichen
Der HC Linz feierte im letzten Heimspiel des Grunddurchgangs einen deutlichen 34:25-Erfolg gegen den SC Ferlach und verbessert damit seine Ausgangsposition für die Pickround. Beide Teams hatten ihr Playoff-Ticket bereits sicher. Die Linzer setzten sich früh deutlich ab. Angeführt von einem treffsicheren Clemens Möstl erspielten sich die Gastgeber rasch eine komfortable Führung und stellten zwischenzeitlich auf 9:3. Ferlach fand erst im Verlauf der ersten Hälfte besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand, doch Linz behielt die Kontrolle und ging mit einer 16:13-Führung in die Pause.
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Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren das Tempo, bauten den Vorsprung kontinuierlich aus und ließ den Kärntnern kaum mehr Chancen, ins Spiel zurückzufinden. Ferlach konnte den Rückstand nicht mehr entscheidend verkürzen.

Krems und Füchse sichern sich ihre Playoff-Tickets
Die Fivers übernahmen gegen Krems nach ausgeglichenem Start zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Krems hielt zunächst gut dagegen und blieb auf Schlagdistanz. Doch die Fivers nutzten ihre Chancen effizienter und es ging mit einer 15:13-Führung in die Pause.
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Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus. In der Schlussphase verwalteten die Fivers ihren Vorsprung souverän und ließen nichts mehr anbrennen. Trotz der Niederlage ziehen die Niederösterreich ins Viertelfinale ein. Ob die Wiener nachziehen, entscheidet sich am Samstag im direkten Duell gegen Schwaz.

Die BT Füchse ziehen dank des 33:27-Heimsiegs gegen den UHC Hollabrunn ins Viertelfinale ein. Hollabrunn hingegen spielt fix in der Abstiegsrunde. Die Steirer legten einen starken Start hin. Hollabrunn hielt zwar dagegen, konnte den Rückstand aber zunächst nicht entscheidend verkürzen. So gingen die Füchse mit einer 17:14-Führung in die Pause.
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Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft. Schritt für Schritt bauten die Füchse ihren Vorsprung weiter aus und stellten zwischenzeitlich auf plus neun Treffer. Die Gäste aus Niederösterreich versuchtne, sich noch einmal heranzukämpfen, doch näher als auf sechs Tore kamen die Gäste nicht mehr heran. In der Schlussphase kontrollierten die Steirer das Geschehen und spielten den Vorsprung souverän herunter.
Bregenz kommt spät aber doch in Schuss
Bregenz Handball setzte gegen die HSG Graz ein starkes Zeichen und feiert einen klaren 37:28-Heimsieg. Die Vorarlberger zeigten ein anderes Gesicht als zuletzt. Angeführt von Mindaugas Dumcius, der mit insgesamt 13 Treffern glänzte, legten die Hausherren einen Blitzstart hin und führten nach elf Minuten mit 6:1. Graz fand kaum Zugriff auf das Spiel der Bregenzer, die ihren Vorsprung konsequent ausbauten und mit einer klaren 18:12-Führung in die Pause gingen.
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Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bregenz die dominierende Mannschaft. Graz versuchte zwar, noch einmal heranzukommen, fand jedoch nur wenig Mittel. In der Schlussphase ließ Bregenz nichts mehr anbrennen und feierte einen 37:28-Erfolg. Für Graz ist der Viertelfinal-Einzug nicht mehr möglich.
Hard verliert in der Steiermark
Die HSG Bärnbach/Köflach hält mit dem wichtigen 30:28-Heimsieg gegen Hard die Chance auf den Einzug ins Viertelfinale am Leben. Für die Vorarlberger, die bereits fix im Playoff stehen, endet hingegen die Hoffnung auf den Sieg im Grunddurchgang. Und das erstmals seit zwei Jahren. Hard setzte sich zwar früh leicht ab und kontrollierten zunächst das Geschehen. Mit einer knappen 16:15-Führung für Hard ging es in die Pause.
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Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen. Angeführt von Ivan Horvat kämpfte sich die Lipizzanerheimat zurück und drehte das Spiel Mitte der zweiten Hälfte. In der Schlussphase bauten die Steirer ihren Vorsprung aus und ließen sich auch von einer späten Aufholjagd der Vorarlberger nicht mehr aus der Ruhe bringen.

