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Hamburger SV muss nach Auftaktpleite "verdammt viel arbeiten"

Debütant Lemke liegt hinter der  Freistoßmauer
Debütant Lemke liegt hinter der FreistoßmauerINA FASSBENDER / AFP

Merlin Polzin schaute grimmig. Der Trainer des Hamburger SV war vor allem mit dem Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit bei Borussia Dortmund alles andere als zufrieden. "Wir waren 45 Minuten lang nicht der HSV, der wir sein wollen", sagte Polzin nach dem 0:2 zum Bundesliga-Auftakt und fuhr mit dem Gefühl nach Hause, "dass wir verdammt viel und hart arbeiten müssen, um ein anderes Gesicht zu zeigen."

Nachdem die Hanseaten in der ersten Hälfte nahezu überrannt wurden, kam der HSV dann in der zweiten Halbzeit in der Saison an – doch da war es schon zu spät.

"Es ist ein Moment für uns, um daraus zu lernen und die nächsten Schritte zu gehen", sagte Polzin, der mit seinem Team am kommenden Wochenende zu Hause auf den FSV Mainz 05 trifft.

Polzin wünscht sich rasche Verbesserung
Polzin wünscht sich rasche VerbesserungFABIAN STRAUCH / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Dann wollen die Hamburger ein anderes Gesicht zeigen. "Merlin hat uns nach dem Spiel genau das mitgegeben: Jede Aktion zählt, wir müssen es von der ersten Minute an zeigen und nicht erst ab der zweiten Hälfte", sagte HSV-Kapitän Nicolai Remberg: "Wir hatten das gleiche Gefühl. Die Niederlage tut weh, aber wir gehen mit einem 'Okay'-Gefühl hier raus."

Match-Center: Borussia Dortmund vs. Hamburger SV