"Habe fast geweint": Cobolli fordert Zverev nach Arnaldis Rückzug im Paris-Finale

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Alexander Zverev (l.) und Flavio Cobolli (r.) stehen sich im Finale der French Open gegenüber
Alexander Zverev (l.) und Flavio Cobolli (r.) stehen sich im Finale der French Open gegenüberLaurent Lairys/Agence Locevaphotos / Alamy / Profimedia

Alexander Zverev trifft im Finale der French Open auf Flavio Cobolli. Der Italiener erreichte kampflos das Endspiel am Sonntag gegen den Hamburger, weil sein Landsmann Matteo Arnaldi wegen einer Virusinfektion kurzfristig für das für Freitagabend angesetzte Halbfinale zurückzog. Das gaben die Organisatoren von Roland Garros weniger als eine halbe Stunde vor dem geplanten Duell auf dem Court Philippe-Chatrier bekannt.

 

"Es ist hart, vom ersten Grand-Slam-Halbfinale zurückziehen zu müssen. Das wünscht man niemandem", sagte Arnaldi auf einer Pressekonferenz, bei der er sich mit einigem Abstand zu Cobolli den Fragen stellte: "Es tut mir leid für alle, die ein Ticket gekauft haben." Für seinen Landsmann sei er aber "glücklich".

Cobolli "fast geweint"

Als ihn die Nachricht erreicht habe, habe er "fast geweint", sagte Cobolli: "So etwas erwartet man nicht. Ich war bereit, das Halbfinale zu spielen. Ich bin sehr traurig für ihn."

Zverev, der durch ein 7:5, 6:2, 3:6, 6:3 gegen Jakub Mensik aus Tschechien in sein zweites Finale von Paris einzog, hatte sich im vergangenen Jahr in der dritten Runde von Roland Garros gegen Cobolli durchgesetzt.

"Ich freue mich darauf, gegen ihn zu spielen", sagte Zverev: "Er ist ein super Spieler. Supertalentiert, superjung, verbessert sich immer wieder." Er werde sich auf ein "hartes Match vorbereiten und hoffentlich mein Level zeigen können".