Sebastian Ofner trifft in der ersten Runde der Generali Open in Kitzbühel auf den Slowaken Alex Molcan. Für Österreichs Nummer eins bietet sich damit zugleich die Chance auf Revanche.
Die beiden standen sich bislang einmal gegenüber. Im Achtelfinale von Kitzbühel 2023 verspielte Ofner gegen den Linkshänder eine 6:4, 5:0-Führung sowie zwei Matchbälle und musste sich noch geschlagen geben.
Bei einem Auftaktsieg würde der Steirer in der zweiten Runde entweder auf den an Nummer sieben gesetzten Belgier Raphael Collignon oder den Deutschen Daniel Altmaier treffen. Titelverteidiger Alexander Bublik genießt zunächst ein Freilos und könnte im Viertelfinale warten.
„Für die Österreicher hätte es einfacher kommen können, aber das Feld ist ja noch immer extrem dicht“, sagte Turnierdirektor Alexander Antonitsch.
Rodionov macht österreichisches Duell perfekt
Jurij Rodionov hat sich am Sonntag erfolgreich für den Hauptbewerb qualifiziert. Der Niederösterreicher setzte sich in der letzten Qualifikationsrunde gegen den Ukrainer Witalij Saschko mit 6:4, 7:6 (4) durch und steht damit erstmals seit 2022 wieder im Hauptfeld der Generali Open.
Dort kommt es gleich zum österreichischen Duell mit Wildcard-Starter Joel Schwärzler. Für Rodionov ist es bereits die vierte Teilnahme am Hauptbewerb in Kitzbühel, seinen bislang einzigen Matchsieg feierte er ebenfalls 2022.
Neben Ofner, Rodionov und Schwärzler ist mit Lukas Neumayer ein vierter Österreicher im Hauptfeld vertreten. Neumayer trifft zum Auftakt auf den Deutschen Yannick Hanfmann. Über Hanfmann meinte Organisator Alex Antonitsch: „Gegen einen Kitzbühel- und Höhenspezialisten wird das für Luki nicht einfach.“
Die Erstrundenpartien der Österreicher in Kitzbühel im Überblick
Montag, 20. Juli 2026
nicht vor 12:30 Uhr: Lukas Neumayer - Yannick Hanfmann
nicht vor 14:00 Uhr: Joel Schwärzler - Jurij Rodionov
Dienstag, 21. Juli 2026
