Die Partie des Tages
21:00 Uhr: Spanien vs. Belgien | Viertelfinale der FIFA WM 2026 – LIVE in der Flashscore-Audioreportage, ZDF, MagentaTV & ORF1
WM 2026 LIVE
20:28 Uhr - US-Aus gegen Belgien sorgt für TV-Rekord in den USA
Ob Donald Trump noch für ein paar (Millionen) TV-Zuschauer zusätzlich gesorgt hat? Das WM-Achtelfinale von Hauptgastgeber USA gegen Belgien (1:4) am Dienstag in Seattle hat in den Vereinigten Staaten für Rekordeinschaltquoten für ein Sportereignis außerhalb der Football-Liga NFL in diesem Jahrhundert gesorgt.
Wie der US-Verband mitteilte, schalteten im Schnitt 50,1 Millionen Menschen bei der Partie ein, die durch die "Causa Balogun" auch außerhalb der Fußballseiten die Schlagzeilen geprägt hatte.
US-Präsident Trump hatte im Vorfeld der Partie bei FIFA-Präsident Gianni Infantino angerufen und gegen eine Rotsperre von Torjäger Folarin Balogun interveniert. In der Tat wurde die Sanktion zurückgenommen.
Im SoFi Stadium in Los Angeles befinden sich am Freitag zahlreiche US-Fans, die auf einen Viertelfinaleinzug ihres USMNT gehofft hatten. Unterstützen sollen sie zum Größtenteil die Spanier, das den US-Bezwinger Belgien aus dem Turnier schmeißen soll. Liefern die Roten Teufel auch gegen La Furia Roja die perfekte Antwort?
20:19 Uhr - Rodri kontrolliert das Zentrum
Rodi steht nur selten in den Schlagzeilen. Doch der Spanier liefert einmal mehr ab für Spanien bei dieser Weltmeisterschaft. Gegen Belgien wird er mit Fabian Ruiz einen neuen Partner im Mittelfeld. Der Spielaufbau wird dennoch viel über den City-Star laufen. Und das hat einen guten Grund, denn mit 69 linienbrechenden Pässen, also Zuspiele, die die Reihen des Gegners überspielen, steht er im Turniervergleich ganz oben. Und auch Aymeric Laporte ist im Spielaufbau nicht zu ignorieren.
19:45 Uhr - AUFSTELLUNG - Spanien hat sich im Vergleich zum 1:0-Erfolg gegen Portugal nur für einen Wechsel entschieden. Dauerbrenner Pedri wird zunächst auf der Bank Platz nehmen und Fabian Ruiz übernimmt für den Barca-Star im zentralen Mittelfeld. Ansonsten vertraut De la Fuente der gleichen Elf wie im Achtelfinale.
Belgien hingegen muss den schwer verletzten Amadou Onana im Mittelfeldzentrum ersetzen. Der 24-Jährige der bei Aston Villa unter Vertrag steht hat sich gegen die USA das Kreuzband gerissen. Villa-Teamkollege Youri Tielemanns wird eine Position nach hinten rutschen und neben Raskin beginnen. Dafür wird Kevin De Bruyne wieder hinter der Spitze Charles De Katelaare beginnen. Und auch Doku wird von Beginn an auf dem Rasen stehen und Lodi Lukebakio ersetzen.

19:27 Uhr - BELGIEN KANN SEINEN JOKERN VERTRAUEN
Im bisherigen Turnierverlauf hat Belgien in fünf Spielen schon stolze 13 Treffer erzielt. Damit lagen die Roten Teufel vor dem Viertelfinale lediglich ein Tor hinter Argentinien und Frankreich. Dank seinem Edeljoker Romelu Lukaku konnte Trainer Rudi Garcia bereits fünf Treffer einwechseln.
Neben den drei Toren von Lukaku, konnten auch Vanaken und Saelemaekers sich in die Torschützenliste eintragen. Damit stellt die belgische Bank die torgefährlichste im Turnier. Am Freitagabend geht es allerdings gegen die beste Defensive des Turniers. La Furia Roja wartet immernoch auf das erste Gegentor.
18:52 Uhr - FREIBURGER MANZAMBI FEHLT DEN SCHWEIZERN GEGEN MESSI
Die Schweiz muss auch im WM-Viertelfinale gegen Weltmeister Argentinien ohne Shootingstar Johan Manzambi auskommen. "Wir haben es versucht, ihn fit zu bekommen. Aber das lässt es noch nicht zu", sagte Nationaltrainer Murat Yakin vor der Partie in der Nacht zum Sonntag (3.00 Uhr MESZ/MagentaTV) in Kansas City. Alle Infos dazu.
17:52 Uhr - Belgiens Laufwunder könnten Spanien vor Probleme stellen
Dass Belgien auch ohne die "Goldene Generation" um Kevin De Bruyne funktioniert, liegt maßgeblich an der Laufbereitschaft der neuen Generation. Kapitän Youri Tielemans legte allein bei dieser WM bereits 61,8 Kilometer zurück – der Turnier-Topwert nach dem Viertelfinale. Der Mittelfeldspieler von Aston Villa führte sein Team im Sechzehntelfinale gegen Senegal per Doppelpack zum Comeback. Einen weiteren WM-Spitzenwert weist Timothy Castagne auf: Mit 16.29 Kilometern abslvierte er die größte Distanz in einem einzigen Match.
Mit Charles De Ketelaere (2 Tore im Achtelfinale gegen die USA), Maxim De Cuyper und Nicolas Raskin stellt Belgien zudem gleich mehrere Spieler unter 26 Jahren, die die K.o.-Runde bislang maßgeblich getragen haben. Gegen Spaniens tiefstehende Defensive dürfte genau diese Laufstärke gefragt sein.
16:34 Uhr - Erdbebenhilfe in Venezuela: Eine Million Dollar von der FIFA
Kurzer Abstecher in die Politik: Die Stiftung des Fußball-Weltverbands FIFA unterstützt die Hilfsmaßnahmen nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela mit einer Million US-Dollar. Mit dem Geld soll humanitäre Soforthilfe für die Betroffenen geleistet, die Nothilfe vor Ort gefördert und die betroffenen Gemeinden beim Wiederaufbau unterstützt werden. Das gab die FIFA am Freitag bekannt.
"Die Menschen in Venezuela können sich in dieser außerordentlich schwierigen Zeit der uneingeschränkten Solidarität der weltweiten Fußballfamilie gewiss sein", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino: "Über die FIFA-Stiftung stehen wir an der Seite der Betroffenen in Venezuela und unterstützen die humanitären Organisationen und lokalen Partner, die mit unermüdlichem Einsatz den Betroffenen der Katastrophe helfen."
Die Zahl der Toten nach dem Erdbeben vor zwei Wochen ist mittlerweile auf knapp 4000 gestiegen. Mehr als 16.700 Menschen wurden verletzt, knapp 18.000 sind obdachlos.
15:45 Uhr - Die Revanche von 1986 als Nebenschauplatz
Das heutige Duell ist kein gewöhnliches Viertelfinale, sondern die Neuauflage eines geschichtsträchtigen WM-Klassikers. Bereits im Jahr 1986 standen sich Spanien und Belgien genau in dieser Runde der letzten Acht gegenüber.
Damals behielten die "Roten Teufel" nach einem dramatischen 1:1 nach Verlängerung im Elfmeterschießen mit 5:4 die Oberhand. Spanien gewann zwar vier Jahre später bei der WM in der Gruppenphase, ein Aufeinandertreffen in einer K.-o.-Phase gab es seit jeher jedoch nicht. Dies könnte für die Iberer heute Abend im SoFi Stadium im 14. Duell zwischen den beiden also ein zusätzlicher Anreiz sein.
Die Bilanz im H2H spricht für den heutigen Favoriten: Spanien errang sieben Siege, Belgien vier, zweimal trennte man sich Remis. Allerdings ist der aktuelle Europameister seit jenem Viertelfinal-Aus 1986 in acht direkten Aufeinandertreffen ungeschlagen und hat zuletzt fünf Mal in Serie gesiegt.
14:45 Uhr - Courtois im emotionalen Gewissenskonflikt
Für Belgiens Torwart-Giganten Thibaut Courtois wird das heutige Viertelfinale zu einer hochemotionalen Angelegenheit auf persönlicher Ebene. Der Schlussmann verbringt seit vielen Jahren sein sportliches und privates Leben in Madrid und besitzt tiefste Verbindungen zum spanischen Fußball.
Nun steht der Real-Keeper im waschechten Gewissenskonflikt, wenn Courtois seine zweite Heimat herausfordert, um mit Belgien ins Halbfinale einzuziehen. Er muss seine Vertrautheit mit den spanischen Angreifern nutzen, um den Kasten sauber zu halten.
13:40 Uhr – Belgien: Der Umbruch ohne De Bruyne als Chance?
Aufseiten der Roten Teufel vollzieht sich bei diesem Turnier ein unaufhaltsamer Generationswechsel, der alte Hierarchien aufbricht. Das ist ein ganz neues Gefühl für die Belgier, die in der Vergangenheit oft von ihren Altstars abhängig waren.
Die aktuelle Dynamik zeigt jedoch eindrucksvoll, dass der Erfolg auch ohne die absolute Dominanz von Kevin De Bruyne möglich ist und Belgiens Umbruch genau zur rechten Zeit kommt, um im Turnierbaum der Weltmeisterschaft ganz weit zu kommen.
12:23 Uhr - Spaniens stiller Star Oyarzabal
Neben den bekannten Namen wie Yamal, Rodri oder Pedri agiert Mikel Oyarzabal fast unbemerkt im Zentrum von Spaniens Offensive – und ist laut de la Fuente doch "unverzichtbar".
In seinen letzten 16 Länderspielen kommt der Stürmer von Real Sociedad auf 15 Tore und sieben Vorlagen, bei dieser WM erzielte er bereits vier von Spaniens neun Turniertoren.

Der Mann ohne Charme: Spaniens Oyarzabal ist unsichtbar und "unverzichtbar"
11:07 Uhr - Taktgeber Rodri als Architekt des Erfolgs
Neben den jungen Wilden baut Spanien vor allem auf die ordnende Hand im defensiven Mittelfeld: Dreh- und Angelpunkt im System der Iberer ist einmal mehr Rodri, der sich nach langwieriger Verletzung zum geanu richtigen Zeitpunkt wieder in Topfrom befindet. Der Star von Manchester City verleiht dem Spiel der Spanier die nötige Balance und gab dem Europameister vor allem im Spiel gegen Portugal die Oberhand im Zentrum.

Der ehemalige Ballon d'Or-Gewinner Rodri erweist sich erneut als der Architekt des spanischen Erfolgs bei diesem Turnier. Seine strategischen Fähigkeiten und seine Ruhe am Ball werden heute der Schlüssel sein, um das Zentrum gegen physisch starke Belgier zu dominieren.
10:20 Uhr - "Er wird performen“ – Yamal im Rampenlicht
Ein Spanier blieb dagegen bisher ein wenig hinter den Erwartungen zurück: Im Lager der Furia Roja ruhen die Hoffnungen für den heutigen Abend einmal mehr auf den Schultern des jungen Ausnahmekönners Lamine Yamal. Nationaltrainer Luis de la Fuente stärkte seinem Schützling vor dem Duell demonstrativ den Rücken.

Der Coach ist sich absolut sicher: Lamine Yamal soll und wird gegen Belgien den nächsten großen Schritt machen. Am heutigen Abend könnte der Flügelstürmer, der mit einer durchschnittlichen Flashscore-Bewerung von 7,6 leistungstechnisch überzeugte, aber erst auf eine einzige Torbeteiligung kommt, dieser WM endgültig seinen Stempel aufdrücken.
09:32 Uhr - "Viva San Fermín": Zwei Basken lassen Spanien träumen
Mit Mikel Merinos spätem Siegtor gegen Portugal und Unai Simóns Nullnummer stehen gleich zwei Basken im Zentrum von Spaniens Erfolgslauf. Merino feierte seinen Treffer standesgemäß mit rotem Halstuch – passend zur zeitgleich in seiner Heimatstadt Pamplona startenden Sanfermines-Fiesta. "Das ist einer der größten Momente meiner Karriere", sagte der einstige Deutschland-Schreck.
Simón hat mit seiner Leistung gegen Portugal dagegen einen historischen Bestwert aufgestellt: Der Keeper steht inklusive der WM 2022 bei sechs Turnierspielen und 609 Minuten ohne Gegentor. "Dieser Rekord ist das Ergebnis der Arbeit der gesamten Mannschaft", ordnete Nationaltrainer Luis de la Fuente die Serie seines Torhüters ein.

08:33 Uhr - Offensivgewalt gegen Nullnummer-Serie
Die Ausgangslage vor dem Anpfiff ist ein echtes Kontrastprogramm: Belgien reist mit der drittbesten Offensive des Turniers und den meisten Torschüssen aller verbliebenen Mannschaften an. Spanien wiederum hat in fünf Turnierspielen noch kein einziges Gegentor kassiert und ist seit 35 Partien in der regulären Spielzeit ungeschlagen.

Beide Serien können heute nicht gleichzeitig bestehen bleiben – entweder knackt Belgien die spanische Nullnummer-Serie, oder Spaniens Defensivblock stoppt auch den torgefährlichsten verbliebenen Angriff des Turniers.
07:43 Uhr - Rückblick: Frankreich zieht ins Halbfinale ein
Den Anfang im Viertelfinale machte gestern Frankreich, das sich gegen Marokko nach zähem Beginn mit 2:0 durchsetzte. Kylian Mbappé traf nach starkem Solo zur Führung, ehe Ousmane Dembélé nur sechs Minuten später nachlegte – zuvor hatte Mbappé sogar einen Elfmeter vergeben. "Wir sind hier, um zu gewinnen", sagte Nationaltrainer Didier Deschamps, dessen Team damit als dritte Nation nach Deutschland und Brasilien zum dritten Mal in Serie ins WM-Halbfinale einzieht.

Titel Nummer drei anvisiert: Frankreich nimmt "große Hürde" Marokko
Marokkos Nationaltrainer Mohamed Ouahbi zeigte sich nach dem Aus enttäuscht, aber gefasst: "Wir müssen anerkennen, dass wir gegen eine großartige Mannschaft gespielt haben", sagte er und richtete den Blick bereits auf den nächsten Afrika-Cup. Spanien trifft im Halbfinale nun auf den Sieger der heutigen Partie zwischen Spanien und Belgien.
Mbappés Frankreich lässt niemanden mehr zweifeln: "Größtes Potenzial"
"Uns hat etwas gefehlt": Enttäuschte Marokkaner schielen auf nächste Ziele
Rückblick: Der Tracker zum 29. WM-Tag
06:00 - ÜBERSICHT: Spanien und Belgien spielen um zweiten Halbfinal-Platz
Das Duell zwischen Spanien und Belgien gab es genau so schon einmal bei einer Weltmeisterschaft – im Viertelfinale der Endrunde 1986. Damals hatte Vize-Europameister Spanien in der Runde zuvor den hoch gehandelten Deutschland-Schreck Dänemark mit 5:1 aus dem Stadion geschossen, Stürmerstar Emilio Butragueño traf viermal.
Belgien mit Torwart Jean-Marie Pfaff galt aber nicht als Außenseiter, schaltete im Achtelfinale den Geheimfavoriten Sowjetunion (4:3 n.V.) aus. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, nach 120 Minuten stand es 1:1 – und Pfaff avancierte im Elfmeterschießen zum Helden.
Vierzig Jahre später sieht die Ausgangslage ähnlich aus. Spanien wurde vor Turnierbeginn vielerorts als erster Titelkandidat gehalten. Ein Feuerwerk haben die Iberer noch nicht angezündet, doch der späte Sieg gegen Mitfavorit Portugal durch ein Tor von Mikel Merino sollte den Iberern Auftrieb geben. Zudem hat der amtierende Europameister bei dieser WM noch kein einziges Gegentor kassiert.

Belgien startete mit enttäuschenden Unentschieden gegen den Iran und Ägypten in die WM, rettete sich aber mit einem 5:1-Kantersieg gegen Neuseeland doch noch in die K.o.-Phase. Dort feierten Romelu Lukaku und seine Mannschaftskollegen zunächst ein beeindruckendes Comeback gegen den Sengal (3:2 nach Verlängerung), dann eliminierte man im Lichte des Kartenskandals um Falorin Balogun auch die USA – und zwar mit einem deutlichen 4:1-Erfolg.

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