Die Partie des Tages
22:00 Uhr: Frankreich vs. Marokko (FIFA WM 2026, Viertelfinale, live im Free-TV bei ARD/ZDF, bei MagentaTV, in Österreich bei ORF und in der Flashscore-Audioreportage - Kommentar: David Bücker)
WM 2026 LIVE
13:32 Uhr - Marokkos Superhirn im Zentrum des Fokus
Ganz besonder im Fokus steht dabei Spielmacher Ayyoub Bouaddi. Das marokkanische Superhirn, schickt sich an, ausgerechnet seine fußballerische Heimat Frankreich aus dem Turnier zu kegeln. Mit seiner enormen Spielintelligenz und Pressingresistenz ist der Youngster der perfekte Umschaltspieler im System von Mohamed Ouahbi.
Gelingt es ihm, die Räume zwischen Frankreichs Mittelfeld und Abwehr zu besetzen, könnte er zum entscheidenden Faktor des Abends avancieren.
12:00 Uhr - Ein Rendezvous "Made in France"
Die Partie im Gillette Stadium in Boston birgt eine enorme emotionale Brisanz und sorgt bei vielen Fans für ein echtes Déjà-vu. Nicht nur, dass sich beide Teams bereits im WM-Halbfinale 2022 gegenüberstanden, auch die engen biografischen Verflechtungen prägen dieses Duell.
Zahlreiche marokkanische Nationalspieler wurden in Frankreich geboren oder fußballerisch ausgebildet, was dem geschichtsträchtigen Aufeinandertreffen eine ganz besondere Note verleiht. Es ist ein fußballerisches Rendezvous der Kulturen, bei dem heute Freundschaften für 90 Minuten ruhen müssen.
11:11 Uhr - Deschamps' letzter Tanz fordert Perfektion
Für Frankreichs Erfolgscoach Didier Deschamps bricht die absolute Crunchtime an, schließlich steht bereits fest, dass der 57-Jährige sein Amt nach diesem Turnier niederlegen wird. Vor dem geschichtsträchtigen Duell gegen die Marokkaner fordert der Trainer von seinen Schützlingen nicht weniger als die absolute Höchstleistung im Viertelfinale.
"Ich lebe für den Sieg", sagte Frankreichs Nationaltrainer und forderte von seinem Team die "volle Leistung" gegen die "wirklich großartige, exzellente" Mannschaft aus Marokko. Für den 57-Jährigen wäre ein weiterer Titel die Krönung seiner Karriere.
10:12 Uhr - Gelbsperren-Alarm: Acht Stars am Rande der Sperre
Generell zieht die FIFA vor den Viertelfinal-Duellen eine extrem harte Linie: Verwarnungen werden erst nach der Runde der letzten acht gelöscht, weshalb insgesamt 19 Akteure im verbleibenden Turnier vom vorzeitigen Halbfinal-Aus bedroht sind.
Das größere Risiko im heutigen Match trägt Marokko, wo mit Achraf Hakimi, Issa Diop, Azzedine Ounahi, Bilal El Khannouss und Redouane Halhal gleich fünf absolute Leistungsträger vorbelastet in die Partie gehen. Aber auch Frankreich muss diszipliniert agieren: Neben Michael Olise droht auch Bradley Barcola und Manu Koné bei einer weiteren Verwarnung eine Zwangspause im potenziellen Halbfinale.
09:30 Uhr - Keine Gnade von der FIFA: Olise-Sperre steht
Einen Dämpfer gab es kurz vor dem Viertelfinal-Kracher für die französische Offensivabteilung. Nationaltrainer Didier Deschamps bestätigte auf der offiziellen Pressekonferenz einen herben Korb des Weltverbandes, wonach die umstrittene Gelbe Karte gegen Michael Olise aus dem Paraguay-Spiel bestehen bleibt.
Damit geht der Münchner Flügelstürmer vorbelastet in das Duell mit den Marokkanern und muss extrem aufpassen, um ein mögliches Halbfinale nicht zu verpassen. Deschamps zeigte sich im Kontext des Skandals um die Rücknahme der Roten Karte für US-Spieler Balogun sichtlich enttäuscht.
08:26 Uhr - Upamecano als Kreidepunkt der Abwehr
Beim Blick auf die Équipe Tricolore fallen meist sofort Namen wie Kylian Mbappé oder Ousmane Dembélé. Doch auf dem Weg zum angepeilten Titelgewinn ruht das Fundament im Defensivverbund bei Bayern-Star Dayot Upamecano, der von Trainer Didier Deschamps jüngst als unverzichtbarer "Anführer in Frankreichs Abwehr" geadelt wurde.

Auch Superstar Mbappé unterstrich, dass sich Innenverteidiger Upamecano in der Form seines Lebens befindet. Gegen die offensivstarken Marokkaner wird seine Zweikampfstärke der Schlüssel sein, um die defensive Stabilität zu wahren.
07:22 Uhr - Marokko ohne Saibari
Der Morgen begann für viele Marokkaner jedoch mit einer Hiobsbotschaft: Denn die Nordafrikaner müssen im Viertelfinale ohne Ismael Saibari auskommen. Saibari musste im Achtelfinale gegen Kanada angeschlagen ausgwechselt werden – die Muskelverletzung bekam der Neuzugang des FC Bayern München nicht rechtzeitig auskuriert.

07:03 Uhr – Wiedersehen von 2022
Frankreich und Marokko treffen erstmals seit dem WM-Halbfinale 2022 wieder bei einer Weltmeisterschaft aufeinander. Damals setzten sich "Les Bleus" mit 2:0 durch und zogen ins Finale ein. Für die Atlas Löwen bietet sich nun die Chance auf Revanche – diesmal bereits im Viertelfinale.

Nach dem Halbfinaleinzug 2022 ist für den Afrikameister aber bereits der Einzug unter die letzten Acht ein voller Erfolg. Kein afrikanisches Team hatte zuvor zweimal in Serie ein WM-Viertelfinale erreicht.
FIFA WM 2026
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird vom 11. Juni und 19. Juli ausgetragen. Bei Flashscore findest du alle Infos zur Endrunde in in den USA, Kanada und Mexiko.
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