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"Tief verletzt": Okafor tritt vorerst aus der Schweizer Nationalelf zurück

Noah Okafor im Einsatz für Leeds United
Noah Okafor im Einsatz für Leeds UnitedAction Images via Reuters / Craig Brough

Der Schweizer Nationalstürmer Noah Okafor wird bis auf Weiteres nicht mehr für die Nati unter Trainer Murat Yakin auflaufen. Das gab der Profi von Leeds United am Donnerstag bekannt und begründete seinen Schritt mit einem gravierenden Vertrauensbruch.

Beim WM-Aus der Schweiz im Sechzehntelfinale gegen Algerien kam der 26-Jährige, der bislang 26 Länderspiele absolvierte, lediglich für 19 Minuten als Einwechselspieler zum Einsatz. Dass seine Absage etwas mit der geringen Spielzeit zu tun habe, wies Okafor jedoch entschieden zurück. Vielmehr stößt ihm der allgemeine Umgang mit seiner Person bitter auf:

"Meine Entscheidung hat nichts mit meiner Spielzeit zu tun. Es sind Dinge passiert, die mich tief verletzt haben. Das Vertrauen wurde gebrochen, Zusagen wurden nicht eingehalten. Und als ich gegen Algerien auf dem Platz stand, wurde auf kleine Fehler – weit entfernt von unserem Tor – so reagiert, dass es mich sehr getroffen hat."

Schweizer Verband reagiert zurückhaltend

In den darauffolgenden Wochen habe er viel nachgedacht und schließlich den Entschluss gefasst, unter dem aktuellen Trainer nicht mehr für die Nationalmannschaft zu spielen, so Okafor weiter in seinem Statement auf Instagram.

Der Schweizer Fußballverband (SFV) reagierte zurückhaltend und nahm die Entscheidung zur Kenntnis: "Noah hat uns heute informiert, dass er bis auf Weiteres nicht mehr für die Nationalmannschaft zur Verfügung steht. Wir respektieren seine Entscheidung und wünschen ihm für seine Aufgaben im Verein weiterhin viel Erfolg", erklärte ein Verbandssprecher.