Lobeshymnen: Figo schwärmt von Olise – auch Kompany hat prominente Bewunderer

Vincent Kompany und Michael Olise prägen eine neue Ära bei Bayern München
Vincent Kompany und Michael Olise prägen eine neue Ära bei Bayern MünchenČTK / DPA / Sven Hoppe

Der frühere portugiesische Starspieler Luís Figo sieht in Michael Olise vom FC Bayern einen künftigen Weltfußballer. "Ich liebe ihn als Spieler. Wenn er so weitermacht, wird er immer ein Kandidat für den Ballon d'Or sein", sagte der 53-Jährige bei einer Veranstaltung eines seiner Werbepartner (betfair) vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen seinem Ex-Klub Real Madrid und Olises Münchnern am Mittwoch (21 Uhr/DAZN & Flashscore-Audioreportage).

Beim Hinspiel in Madrid, das der FC Bayern mit 2:1 gewonnen hat, habe Michael Olise "fantastisch" gespielt, so Luis Figo. Der ehemalige Mittelfeldspieler schwärmte: "Er hat unglaubliche Qualitäten. Er ist momentan als Flügelspieler einzigartig."

Wäre der französische Nationalspieler auch einer für Real? Laut Figo auf alle Fälle: "Er hat die Qualität, für jeden Verein der Welt zu spielen – egal ob Real Madrid oder irgendein anderer."

Khedira und Ballack schwärmen von Kompany

Ebenfalls über prominente Lobeshymnen durfte sich Olises Trainer Vincent Kompany freuen. Sami Khedira bezeichnete den Belgier vor dem Showdown in der Allianz Arena als "Glücksgriff" für den FC Bayern. Für die jüngsten Erfolge des Rekordmeisters sei Kompanys Arbeit "ein riesiges Puzzleteil", sagte der Weltmeister von 2014 in der DAZN-Show "Never Talk Alone".

Neben Olise (l.) hat auch Kompany (r.) seine Bewunderer
Neben Olise (l.) hat auch Kompany (r.) seine BewundererREUTERS/Fabian Bimmer

"Er hat diese natürliche Autorität – also am Spielfeldrand und in den Interviews. Er lässt wirklich nichts anbrennen. Für die Medien ist er vielleicht ein bisschen langweilig, aber er moderiert alles sehr souverän weg", so Khedira.

Michael Ballack pflichtete ihm bei – Kompany verfüge über eine "natürliche Autorität" sagte auch der 49-Jährige: "Das nehmen ihm alle ab, weil er auf sehr hohem Niveau gespielt hat. Aber das heißt nicht automatisch, dass du das als Trainer auch genauso rüberbringen und umsetzen kannst. Ich glaube, er macht vieles richtig, was das Einmaleins des Trainerjobs betrifft."

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