Droht Arbeloa die Entlassung? Real-Trainer ergibt sich seinem Schicksal

Real-Trainer Arbeloa mit Doppel-Torschütze Arda Güler
Real-Trainer Arbeloa mit Doppel-Torschütze Arda GülerREUTERS/Michaela Stache

Nachdem Real Madrid im Viertelfinale der UEFA Champions League gegen Bayern München ausgeschieden ist, begannen schnell die Spekulationen um eine mögliche Trennung von Trainer Àlvaro Arbeloa. "Daran denke ich in diesem Moment überhaupt nicht. Das ist die Entscheidung des Vereins", sagte der 43-Jährige nach dem 3:4 (3:2) im Rückspiel am Mittwoch.

Zuvor war Real Madrid schon in der Copa del Rey gescheitert – und zwar an einem Zweitligisten. In der Meisterschaft ist der Rückstand auf den Tabellenführer und Erzrivalen FC Barcelona fast uneinholbar. Àlvaro Arbeloa, der im Januar das Amt von Xabi Alonso übernommen hat, steht deshalb schon nach wenigen Monaten unter erheblichem Druck. Sein Vertrag läuft dem Vernehmen nach bis Sommer 2027.

Er werde "mit allen Entscheidungen des Vereins umgehen. Natürlich schmerzt es, es schmerzt Real Madrid. Es geht jetzt aber nicht um mich und meine Zukunft. Ich habe immer alles getan", sagte Arbeloa nach dem K.o. von München. Natürlich nehme er dafür "die Verantwortung auf mich. Aber seitdem ich Trainer bei Real bin, will ich Spiele gewinnen und den Spielern helfen. So wird es bis zum letzten Tag sein."

Statistiken FC Bayern vs. Real Madrid
Statistiken FC Bayern vs. Real MadridOpta by StatsPerform

Heftige Schiedsrichter-Kritik

Zunächst einmal war Real jedoch damit beschäftigt, das Aus zu verarbeiten. "Es tut weh, es schmerzt. Vor allem die Art und Weise", meinte der angeschlagene Coach.

Auch der slowenische Schiedsrichter Slavko Vincic geriet ins Visier der Königlichen. In der 86. Minute war Eduardo Camavinga mit Gelb-Rot vom Platz geschickt worden. Danach drehten die Bayern das Spiel zu ihren Gunsten.

Der Platzverweis gegen Camavinga hatte Schicksalscharakter
Der Platzverweis gegen Camavinga hatte SchicksalscharakterREUTERS/Michaela Stache

"Diesen Platzverweis versteht keiner. Wir haben Ungerechtigkeit erfahren. Das ist schade, weil wir alles reingeworfen haben", moserte Arbeloa. Auch der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger war erbost. "Ihr habt es ja selber gesehen", raunte er im Gehen spanischen Reportern zu: "Es ist besser, wenn ich nicht rede."

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