Zuvor war Real Madrid schon in der Copa del Rey gescheitert – und zwar an einem Zweitligisten. In der Meisterschaft ist der Rückstand auf den Tabellenführer und Erzrivalen FC Barcelona fast uneinholbar. Àlvaro Arbeloa, der im Januar das Amt von Xabi Alonso übernommen hat, steht deshalb schon nach wenigen Monaten unter erheblichem Druck. Sein Vertrag läuft dem Vernehmen nach bis Sommer 2027.
Er werde "mit allen Entscheidungen des Vereins umgehen. Natürlich schmerzt es, es schmerzt Real Madrid. Es geht jetzt aber nicht um mich und meine Zukunft. Ich habe immer alles getan", sagte Arbeloa nach dem K.o. von München. Natürlich nehme er dafür "die Verantwortung auf mich. Aber seitdem ich Trainer bei Real bin, will ich Spiele gewinnen und den Spielern helfen. So wird es bis zum letzten Tag sein."

Heftige Schiedsrichter-Kritik
Zunächst einmal war Real jedoch damit beschäftigt, das Aus zu verarbeiten. "Es tut weh, es schmerzt. Vor allem die Art und Weise", meinte der angeschlagene Coach.
Auch der slowenische Schiedsrichter Slavko Vincic geriet ins Visier der Königlichen. In der 86. Minute war Eduardo Camavinga mit Gelb-Rot vom Platz geschickt worden. Danach drehten die Bayern das Spiel zu ihren Gunsten.

"Diesen Platzverweis versteht keiner. Wir haben Ungerechtigkeit erfahren. Das ist schade, weil wir alles reingeworfen haben", moserte Arbeloa. Auch der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger war erbost. "Ihr habt es ja selber gesehen", raunte er im Gehen spanischen Reportern zu: "Es ist besser, wenn ich nicht rede."
