Umstrittener Riera – Krösche sieht es differenziert: "Typ, der auch mal polarisiert"

Auch unter Riera kommen die Frankfurter nicht voll in Tritt
Auch unter Riera kommen die Frankfurter nicht voll in TrittČTK / imago sportfotodienst / Darius Simka

Sportvorstand Markus Krösche vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat seinem bereits umstrittenen neuen Trainer Albert Riera nach rund zweieinhalb Monaten im Amt ein differenziertes Zeugnis ausgestellt. Auf der einen Seite verteidigte Krösche den Spanier gegen Kritik wegen seiner teilweise wunderlichen Aussagen und Auftritte, auf der anderen Seite attestierte der Sportchef der Mannschaft unter Riera eine fehlende Entwicklung.

"Er ist ein Typ, der auch mal polarisiert. Das kannst du gut oder schlecht finden, aber er ist authentisch", sagte Krösche am Tag nach der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig im Doppelpass bei Sport1: "Die ein oder andere Aussage war vielleicht nicht unbedingt glücklich, aber das kann man ihm nicht vorwerfen."

Riera hatte am 1. Februar in Frankfurt als Nachfolger von Dino Toppmöller übernommen. Wie unter Toppmöller rangieren die Hessen auf dem siebten Platz, der Punktschnitt des neuen Trainers ist exakt derselbe wie der Toppmöllers. Diese Bilanz sieht Krösche kritisch.

"Wir sind nicht zufrieden mit der Art und Weise, wie wir offensiv spielen. Wir sind zu statisch, zu langsam im Spielaufbau", sagte Krösche: "Trotz des Trainerwechsels setzen wir gewisse Dinge nicht um auf dem Platz. Wir haben keine Stabilität als Mannschaft generell."

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