Lebensnotwendige Operation: Hirnblutung bei Dresdens Bünning

Lars Bünning musste sich einer Operation unterziehen.
Lars Bünning musste sich einer Operation unterziehen.ČTK / imago sportfotodienst / Sportfoto Zink / Daniel Marr

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden muss zwei Wochen nach Saisonende eine Schocknachricht verkraften. Wie der Klub am Montag mitteilte, erlitt Innenverteidiger Lars Bünning "spontan und ohne äußere Einwirkung" eine Hirnblutung und musste sich daraufhin einer lebensnotwendigen Operation unterziehen. Der Eingriff verlief erfolgreich.

Der 28-jährige Bünning sei bei vollem Bewusstsein und werde "derzeit weiterhin intensivmedizinisch betreut, bevor die nächsten Schritte im Rahmen seiner Rehabilitationsmaßnahmen eingeleitet werden", so Dynamo. Bünning wird dem Team bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen.

"Die Nachricht ist ein absoluter Schockmoment für uns gewesen. In solchen Situationen rückt der Fußball vollkommen in den Hintergrund, denn nichts ist wertvoller als die Gesundheit", sagte Dresdens Sport-Geschäftsführer Sören Gonther: "Zum Glück ist die Operation sehr gut verlaufen, und Lars ist wieder bei vollem Bewusstsein. Der gesamte Verein ist in Gedanken bei ihm und seinen Angehörigen. Wir werden ihn auf seinem Genesungsprozess bestmöglich unterstützen."