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Erinnerung an Fanproteste werden wach – Bundesliga prüft Angebot von US-Investor

Im Winter 2024 hatten die Proteste die Bundesliga fest im Griff
Im Winter 2024 hatten die Proteste die Bundesliga fest im GriffUWE ANSPACH / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Bei der Fußball-Bundesliga liegt erneut ein milliardenschweres Angebot eines externen Finanzinvestors auf dem Tisch. Es sei "zutreffend, dass der Bundesliga ohne Aufforderung ein Angebot für ein Fremdkapital-Modell auf Ebene des Ligaverbands vorgelegt wurde", teilte die Liga auf SID-Anfrage mit.

Anfang 2024 hatte der Ligaverband nach wochenlangen und massiven Fanprotesten, etwa durch das Werfen von Tennisbällen, die Reißleine gezogen und einen lange geplanten Investoren-Einstieg gestoppt.

Angebot in Höhe von 1 Milliarde Euro

Zunächst hatte die "Bild" berichtet, der Finanzriese Apollo habe ein Kreditangebot in Höhe von mindestens einer Milliarde Euro abgegeben. Als Sicherheit dienten die nationalen Medienrechte, hieß es. 

Logo der Apollo-Gruppe
Logo der Apollo-GruppeRICCARDO MILANI / HANS LUCAS / HANS LUCAS VIA AFP

Die Bundesliga bestätigte, dass es einen "informellen Austausch" zwischen Vertretern von Apollo Sports, Bundesliga-Gremien und einigen Erstligisten während der WM in New York gegeben habe.

DFL prüft Angebot

"Nach Vorlage des besagten Angebots hat die Bundesliga in Abstimmung mit den Liga-Gremien mit einer allgemeinen, grundsätzlichen Prüfung des Angebots und der rechtlichen Machbarkeit begonnen", teilte die Bundesliga mit.

"Diese grundsätzliche Prüfung ist schließlich die Basis dafür, eine seriöse Bewertung durch die Gremien gegebenenfalls in einem möglichen nächsten Schritt überhaupt erst vornehmen zu können."

Die DFL zieht eine Zusammenarbeit zumindest in Erwägung
Die DFL zieht eine Zusammenarbeit zumindest in ErwägungHARRY LANGER / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Die Bundesliga und ihre Gremien setzten sich "regelmäßig mit möglichen Modellen" auseinander, um Investitionsvorhaben der Liga und der Klubs zu unterstützen, hieß es weiter.

Zuletzt sei unter anderem "in Abstimmung mit dem Liga-Präsidium ein strategischer Rückbehalt aus den Medienerlösen gebildet und eine Zukunftspartnerschaft mit der adidas AG abgeschlossen" worden.