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EPO: Marathon-Weltmeisterin Jepchirchir vorläufig gesperrt – Kenia im Blickpunkt

Jepchirchir nach dem Sydney Marathon der Frauen 2026
Jepchirchir nach dem Sydney Marathon der Frauen 2026NADIR KINANI / EPA / Profimedia

Neuer Doping-Skandal in der Leichtathletik: Kenias Marathon-Weltmeisterin Peres Jepchirchir ist vorläufig gesperrt worden. Bei der 33-Jährigen wurden bei einer Dopingprobe Spuren von EPO nachgewiesen, wie die unabhängige Integritätseinheit (AIU) des Weltverbandes WA am Freitag mitteilte. Das Mittel fördert die Bildung roter Blutkörperchen und verbessert dadurch den Sauerstofftransport im Blut.

Bei den pandemiebedingt um ein Jahr verschobenen Olympischen Spielen 2021 von Tokio hatte Jepchirchir ebenfalls Gold gewonnen. Früher hielt sie den Weltrekord im Halbmarathon, außerdem gewann Jepchirchir die großen Marathon-Rennen in London (2024), Boston (2022) und New York (2021).

Kenia präsentiert sich auf großer Bühne

Kenia sieht sich seit mehreren Jahren mit einer zunehmenden Zahl von Dopingfällen konfrontiert. Seit 2017 wurden mehr als 140 kenianische Athletinnen und Athleten wegen der Verwendung verbotener Substanzen gesperrt oder von Wettkämpfen ausgeschlossen. Unter ihnen ist auch Ruth Chepngetich, die Weltrekordhalterin im Marathon.

Kenia hat kürzlich den Zuschlag für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2029 erhalten, es werden die ersten Titelkämpfe auf dem afrikanischen Kontinent sein. "Diese Meisterschaften werden uns bei unserem Bestreben helfen", die kenianische Leichtathletik sauberer zu machen, hatte WA-Präsident Sebastian Coe zuletzt gesagt.

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