Dominant im ersten Training von Monaco: Ferrari-Piloten Leclerc und Hamilton vorn

Charles Leclerc am Freitag in den Straßen von Monaco.
Charles Leclerc am Freitag in den Straßen von Monaco.REUTERS/Yves Herman

Angeführt von Charles Leclerc hat Ferrari das erste freie Training der Formel 1 in Monaco dominiert. Der 28-Jährige, der am Mittwoch seinen Vertrag bei der Scuderia verlängert hatte, war am Freitag in 1:13,978 Minuten auf den Straßen seiner Heimatstadt nicht zu schlagen. Sein Teamkollege Lewis Hamilton (England) war als Zweiter knapp zwei Zehntelsekunden langsamer.

Ferrari war als Favorit in dieses sechste Rennwochenende der Saison gegangen - und die ersten Eindrücke bestätigten dies. Als Dritter lag der niederländische Ex-Weltmeister Max Verstappen im Red Bull mehr als eine halbe Sekunde hinter der Spitze. George Russell (England) hatte im Mercedes als Fünfter bereits mehr als eine Sekunde Rückstand, der WM-Führende Kimi Antonelli (Italien) wurde im zweiten Mercedes Vierter.

Hülkenberg hinterlässt guten Eindruck

Das Training war zeitweise wegen eines heftigen Unfalls von Isack Hadjar unterbrochen. Der Franzose schlug mit seinem Red Bull nach einem Fahrfehler in die Streckenbegrenzung ein, konnte sein Auto aber selbstständig und augenscheinlich ohne größere Verletzung verlassen.

Einen guten ersten Eindruck hinterließ Nico Hülkenberg (Emmerich/Audi), der unmittelbar hinter Weltmeister Lando Norris (England/McLaren) Siebter wurde. Nicht nur Hadjar leistete sich einen Unfall, auch Routinier Fernando Alonso unterlief ein Fehler, bei dem sein Aston Martin beschädigt wurde. Um die Teile von der Strecke zu räumen, wurde die Session erneut unterbrochen - somit konnten die Fahrer ihr Programm nicht ganz abspulen.