Die Münchner hatten am Vortag verpasst, die Lizenzbedingungen für die dritte Liga zu erfüllen, bis zur Frist am Mittwochabend konnte der Klub keinen Nachweis über die Deckung der fehlenden Etat-Summe von 2,7 Millionen erbringen. Als Grund gab der Verein eine nicht erfüllte Finanzierungszusage von Investor Ismaik an, als Konsequenz muss der Meister von 1966 nun zum zweiten Mal nach 2017 den Gang in die Viertklassigkeit antreten.
"Mit Blick auf die Saison 2026/2027 ergreift der TSV 1860 München alle organisatorisch und formalrechtlich erforderlichen Maßnahmen", teilte der Verein in der Stellungnahme weiter mit: "Dem TSV München von 1860 e.V. liegt bereits die Zulassung des Bayerischen Fußballverbandes für die Regionalliga Bayern vor."
Immer wieder Streit zsichen Ismaik und 1860 München
Bereits am Mittwoch hatten die Löwen in einer Stellungnahme auf der Vereinswebseite ausführliche Informationen über den geschlossenen Kooperationsvertrag mit dem jordanischen Gesellschafter und der mit ihm verbundenen Unternehmen geliefert. Das Spielrecht wandert durch die Kündigung nun wieder an den e.V.
Ismaik war im Mai 2011 bei 1860 eingestiegen, die Hoffnungen auf eine goldene Zukunft waren allerdings nur zu Beginn groß. Überlagert wurde die Zusammenarbeit stattdessen immer wieder von Streitigkeiten zwischen dem Ismaik-Lager und den Vertretern des Muttervereins.
