Nach dem überraschenden 0:0 der Afrikaner zum Auftakt gegen den Europameister Spanien hatte Vozinha erklärt, dass seine Mutter "wegen eines Visaproblems und der damit verbundenen Kosten" nicht in Atlanta sein konnte. "Wir haben es nicht rechtzeitig geschafft, und ich würde mir wünschen, dass sie hier wäre", sagte der Torhüter.
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Verwirrung um Visums-Antrag
Kap Verde gehört zu den 50 Ländern, deren Staatsangehörige dazu verpflichtet sind, eine Kaution in Höhe von bis zu 15.000 US-Dollar für ein Visum zu hinterlegen. Dem Außenministerium "liegen keine Unterlagen darüber vor, dass diese Person ein Visum beantragt hat", sagte der Sprecher. Alle Angehörigen von Spielern hätten aber "Anspruch auf eine Befreiung" von der Kaution. "Die Behörde nimmt aktiv Kontakt zur Familie dieses Spielers auf, um sie bei der Visum-Beantragung zu unterstützen", hieß es weiter.
Vozinha, dessen Follower-Zahlen bei Instagram seit Beginn des Spiels gegen die Spanier auf über elf Millionen in die Höhe geschossen sind, trifft in der Nacht zu Montag (00.00 Uhr/ARD und MagentaTV) mit Kap Verde in Miami auf Uruguay. Dann soll auch seine Mama vor Ort sein - laut des Berichts besitzt sie derzeit aber keinen gültigen Reisepass.
