REKORDLER: Der Torrekord muss noch warten, einer weiteren aber holte sich Dreierpacker Lionel Messi schon beim Anpfiff des 3:0 (1:0) gegen Algerien. Der 39-Jährige ist nun der erste Spieler, der bei sechs WM-Endrunden aufgelaufen ist. Cristiano Ronaldo wird am Laufe des Mittwochs, dem Spielplan ist es geschuldet, nur nachziehen können. Randnotiz: Durch seine drei Treffer 20 Jahre nach seinem WM-Debüt beim 6:0 gegen Serbien und Montenegro in Gelsenkirchen (1 Tor) ist er nun auch der jüngste und der älteste WM-Torschütze Argentiniens.
STARPOWER: Mbappé, Haaland, Messi - die Stars lieferten also ab am sechsten Tag des Turniers. Neben Messi kann auch Mbappé den Torrekord von Miroslav Klose einstellen oder verbessern: Mbappé, der erst seine dritte WM spielt, steht bei 15 Treffern. Klose spielte vier Endrunden. Haaland wird da womöglich nicht mithalten können.
GRANTLER: Braut sich da was zusammen? Dass Granit Xhaka kein Leisetreter ist und auch seinen Mannschaftskollegen verbal mal auf die Füße tritt, ist bekannt. Für die einen ist er deswegen ein Leader - für einige seiner Teamkollegen aber angeblich Furchteinflößer. Wie die Boulevardzeitung Blick aufgrund "mehrerer Quellen" nun berichtet, sollen einige Schweizer aufgrund der strengen Ansagen des Anführers "verunsichert sein oder sich nicht wohlfühlen im Camp". Dort soll es "zu viel Negativität" geben, "die Stimmung im Team" soll in eine "toxische Richtung" gehen.

BEGNADIGT: Thomas Tuchel hat erst mal nichts mehr gegen Clément Turpin. "Nein, er ist ein Top-Schiedsrichter", sagte der deutsche Teamchef der Three Lions auf die Frage, ob er angesichts der Ansetzung des Franzosen auf die Auftaktpartie am Mittwoch (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Dallas gegen Kroatien besorgt sei. Tuchel hatte Turpin als Coach von Bayern München vor gut drei Jahren massiv kritisiert. "Note sechs von der ersten Minute, von der ersten Entscheidung an", schimpfte er damals nach dem Viertelfinal-Aus in der Champions League gegen Manchester City.
