Er wolle den Schwerpunkt "nicht auf die Erwartungen oder das finale Resultat" legen, führte der Italiener weiter aus: "Ich versuche, auf dem Boden zu bleiben, mich auf das Endziel zu konzentrieren und darauf, wie ich dorthin gelange."
Nach seinen Siegen in China und Japan liegt Spitzenreiter Kimi Antonelli neun Punkte vor seinem englischen Teamkollegen George Russell. Aufgrund des Krieges im Nahen Osten befindet sich die Königsklasse derzeit in einer ungeplanten Pause, erst am 3. Mai geht es mit dem Grand Prix in Miami weiter.
"Es war gut, ein wenig Zeit zu haben, um über die ersten drei Rennen nachzudenken", sagte Antonelli, der als jüngster Fahrer überhaupt in der Formel 1 die WM-Wertung anführt. Doch mittlerweile fühle sich die Pause "zu lang" an: "Ich möchte einfach wieder raus auf die Strecke."
Mercedes bleibt in Favoritenrolle
Auch auf dem Kurs in Florida werden die Silberpfeile favorisiert an den Start gehen. "Wir haben großen Respekt füreinander", sagte Antonelli über Russell. Vor seinem erfahrenen Teamkollegen will er sich aber nicht verstecken.

"Natürlich habe ich das Gefühl, dass ich ein Herausforderer sein kann. Deswegen bin ich hier", sagte der 19-Jährige: "Ich fahre, um Rennen und Meisterschaften zu gewinnen."
Diese Jahr biete "uns allen eine riesige Chance", sagte der Teenager mit Blick auf den starken Mercedes: "Wir beide wollen diese nicht ungenutzt lassen."
