American Dreams: Das geschah in der deutschen WM-Nacht

Modric und CR7 freuen sich über das Wiedersehen
Modric und CR7 freuen sich über das WiedersehenIMAGN IMAGES via Reuters/Kevin Sousa

Guten Morgen! Hier findest du die Zusammenfassung der nächtlichen Ereignisse bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Österreich ist an Spanien gescheitert. Portugal widmet den vom VAR begünstigen Sieg Diogo Jota. Die Schweiz hat Ex-Trainer Vladimir Petkovic kein Geschenk gemacht.

Rückblick: Live-Tracker zum 22. WM-Tag

Gedenken

Cristiano Ronaldo streifte sich für die Ehrenrunde das Trikot mit der Nummer 21 über. Der Nummer, die sein genau vor einem Jahr verstorbener Teamkollege und Freund Diogo Jota in der portugiesischen Nationalmannschaft getragen hatte.

"Wir haben für uns, für Diogo und für Portugal gewonnen!!! Vamos!" schrieb er nach dem 2:1 (0:0) gegen Kroatien, bei dem er zum Ausgleich einen Strafstoß verwandelt hatte, bei Instagram.

Cristiano im Jota-Trikot
Cristiano im Jota-TrikotREUTERS/Mike Segar

Durch Zufall war das Spiel auf den ersten Todestag von Diogo Jota gefallen. Der frühere Nationalspieler war beim Anpfiff fast auf die Minute genau vor einem Jahr bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

VAR-Ärger

In seinem vielleicht letzten Länderspiel für Kroatien erlebte Luka Modric eine herbe Enttäuschung. Der Schiedsrichter sei "nicht in Bestform" gewesen, monierte der 40-Jährige auch noch eine Stunde nach dem Abpfiff. 

Modric diskutiert mit Schiedsrichter Eskas
Modric diskutiert mit Schiedsrichter EskasREUTERS/Jeenah Moon

Grund für die Aufregung war insbesondere eine Szene: In der 13. Minute der Nachspielzeit jubelten Josko Gvardiol und die Kroaten über den vermeintlichen Ausgleich.

Doch ein Chip im Ball brach den Torjubel ab. Der Freiburger Igor Matanovic habe den Ball zuvor mit dem Kopf verlängert, wodurch ein Abseits entstand. Tatsächlich dürfte er lediglich mit den Haarspitzen am Spielgerät dran gewesen sein. Die Technik kennt aber keine Ausnahmen.

Match-Center: Portugal vs. Kroatien

Rangnick hat eigenen Man of the Match

Das war eine klare Angelegenheit: Europameister Spanien dominierte Österreich in allen Belangen und zog mit einem 3:0-Erfolg ins Achtelfinale dieser Weltmeisterschaft ein.

Zwar wurde Lamine Yamal von der FIFA nach dem Schlusspfiff zum "Mann des Spiels" gekürt – doch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick war anderer Meinung. "Ich sage ganz ehrlich, wenn mich jetzt jemand gefragt hätte, wer Man of the Match war, dann heißt der Rodri."

Rangnick ist von Rodri extrem angetan
Rangnick ist von Rodri extrem angetanIMAGN IMAGES via Reuters/Jessie Alcheh

Er habe Rodri "zum ersten Mal gesehen in einem Spiel, das war schon außergewöhnlich", sagte er und betonte: "So eine Leistung von einem Spieler auf dieser Position habe ich live so noch nie erlebt."

Match-Center: Spanien vs. Österreich

(Auf) Wiedersehen

Die Schweiz hat für Vladimir Petkovic keine Ausnahme gemacht. Dank einer enorm souveränen Leistung zogen die Eidgenossen mit einem 2:0-Erfolg über Algerien ins WM-Achtelfinale ein. Breel Embolo (10. Minute) und Dan Ndoye (46.) waren als Torschützen erfolgreich, Fabian Rieder vergab zudem eine hundertprozentige Chance.

Petkovic hatte vor der Partie selbstredend im Fokus gestanden. Für ihn sei das Wiedersehen mit der Schweiz natürlich "speziell", sagte er. Von 2014 bis 2021 hatte der heute 62-Jährige die Nati geprägt wie kaum ein anderer Trainer vor ihm.

Petkovic und Yakin beim Handshake
Petkovic und Yakin beim HandshakeIMAGN IMAGES via Reuters/Anne-Marie Sorvin

Es seien "sieben Jahre lang viel Freude und Vergnügen" gewesen, sagte Petkovic: "Aber heute bin ich der Trainer von Algerien." Und als solcher musste er das verdiente Aus seiner Mannschaft verkraften.

Match-Center: Schweiz vs. Algerien

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