"Abhaken, typisches drittes Gruppenspiel, wo kein Druck mehr da ist", sagte Henning in seiner Ansprache im Kreis nach dem Spiel und zog ein überaus positives Vorrundenfazit. "Wenn mir das einer vorher gesagt hätte: Wir gehen in die Zwischenrunde, wir haben drei Punkte im Sack, wir haben es selbst in der Hand und spielen am Freitag ums Halbfinale. Den Flow halten wir, da freue ich mich tierisch drauf."
Justus Weigand (43.) brachte die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) im strömenden Regen in Wavre in Führung, 39 Sekunden vor der Schlusssirene besorgte Louis Haertelmeyer den Ausgleich. Das DHB-Team spielte zu diesem Zeitpunkt nach der Gelben Karte gegen Benedikt Schwarzhaupt in Unterzahl.
Match-Center: Frankreich vs. Deutschland
Torflaute als Hauptproblem
In der Zwischenrunde stehen nun zwei weitere Spiele in Belgien an - gegen die beiden Erstplatzierten der Gruppe C, die am Donnerstag noch zwischen Australien, Irland, Spanien und Südafrika ausgespielt werden, reicht ein Sieg, um ins Halbfinale einzuziehen.
Zwei Tage nach dem Statement-Sieg gegen Belgien wollte man "an den Kleinigkeiten feilen" und vor allem "mehr Tore schießen", sagte DHB-Spieler Teo Hinrichs vor dem Spiel bei MagentaTV. Das gelang bei schwierigen Bedingungen nicht, erst nach 43 Minuten war der Tor-Bann gebrochen. Doch Frankreich kam noch zum Ausgleich.
Zuvor hatten die deutschen Frauen dem großen Druck standgehalten und im Showdown zum Gruppenfinale die USA mit 3:1 besiegt. Die Danas bewahrten durch den Einzug in die Zwischenrunde die Chance auf die erste WM-Medaille seit 1998.
