Gruppen im Überblick












Was reicht sicher zum Weiterkommen?
Nach aktuellem Stand (24. Juni 2026) genügen vier Punkte und eine positive Tordifferenz von +1 oder mehr auf jeden Fall, um zu den besten acht Gruppendritten zu gehören.
Der Grund: In den Gruppen D, I, J und L kann der Dritte diesen Wert nicht mehr erreichen.
Was reicht auf keinen Fall?
Mit nur einem Unentschieden aus drei Spielen ist der Einzug in die K.o.-Phase unmöglich. Für Ecuador würde eine Niederlage gegen Deutschland zum Beispiel das sichere Aus bedeuten würde ‒ selbst wenn die Südamerikaner auf Rang drei bleiben.
Der Grund: In mindestens acht Gruppen wird der Dritte auf zwei Zähler oder mehr kommen.
Was wird am Ende reichen?
Frühere Turniere mit ähnlichem Modus zeigen: Vier Punkte reichen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zum Weiterkommen, unabhängig von der Tordifferenz. Rein rechnerisch steht das allerdings noch nicht fest.
Der Grund: In elf der zwölf Gruppen kann der Dritte theoretisch auf vier Punkte kommen. Die Schwelle, um zu den acht besten Gruppendritten zu gehören, wird letztlich wohl bei drei Punkten einer Tordifferenz von +1 oder +2 liegen.
Ist ein "Nichtangriffspakt" möglich?
Leider ja. Vor allem in den Gruppen, die sehr spät enden werden. Ein gutes Beispiel: Gruppe J mit Algerien und Österreich. Beide Teams stehen zurzeit bei drei Zählern. Vor ihrem direkten Duell in der Nacht auf Sonntag (4 Uhr/MESZ) , ob ein Remis beiden Teams genügt.
Dass die Konstellation ausgerechnet jene zwei Nationen betrifft, entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Schließlich sorgten Österreich und Deutschland bei der WM 1982 für die berühmte "Schande von Gijon". Dem damaligen Nichtangriffspakt fiel Algerien zum Opfer.
Seitdem wurden die finalen Gruppenspiele immer zeitgleich ausgetragen – doch die Aufstockung auf 48 Mannschaften könnte den Nordafrikanern Gelgenheit zur späten Revanche geben.
Allerdings: Als Gruppendritter hat man eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, im Sechzehntelfinale auf eine Top-Nation zu treffen.
