Einen Lauf wie 2020 kann Siegemund – als Weltranglisten-47. aktuelle deutsche Nummer eins – damit nicht wieder starten. Damals erreichte sie das Viertelfinale bei dem Höhepunkt der Sandplatzsaison.
Zum Match-Center: Laura Siegemund vs. Naomi Osaka
Osaka sorgte schon vor dem ersten Aufschlag für Aufsehen. Die ehemalige Weltranglistenerste ging in einem schwarzen, bodenlangen Glitzerkleid auf den Court Suzanne-Lenglen, das sie für die Partie ablegte. Im Match trug die 28-Jährige dann ein bronzefarbenes Glitzer-Outfit.
Entworfen wurde ihr Dress vom Designer Kevin Germanier, wie pünktlich zum Matchbeginn auf ihren Social-Media-Kanälen nachzulesen war. "Ich fühle mich wie der Eiffelturm, wenn er in der Nacht glitzert", sagte Osaka nach ihrem Erfolg.

Die Favoritin hatte sich zuletzt in Madrid und Rom ordentlich präsentiert, ist in Paris aber noch nie über die dritte Runde hinausgekommen. Also witterte die Dauerbrennerin Siegemund, die mit ihrem taktischen Gespür für ihre Gegnerinnen enorm unangenehm sein kann, ihre Chance.
Schon im ersten Satz hielt Siegemund gut mit, doch Osakas Kraft mit Aufschlägen bis 195 km/h war der entscheidende Faktor. Im zweiten Durchgang brach sie mit vielen Stopps Osakas Rhythmus, verdiente sich ein Break und einen Satzball. Doch Osaka kam zurück und setzte sich durch.
